Mission Wohnungssuche = Mission impossible, denn der kleinstädtische Wohnungsmarkt sieht eher mau aus. Ich gebe zu, ich such erst seit ein paar Tagen und habe auch noch ein paar weitere Tage Zeit, allerdings würde es mir, der Planung durchaus zugewandtem Menschen, besser gehen, ich wüsste so ungefähr, wo ich in 5 Wochen hausen würde. Das wäre alles kein Problem, wenn ich mindestesn eine Kleinfamilie wäre. Wohnungen mit 65qm und mehr gibt es reichlich, wobei reichlich so ca 5-10 bedeutet. Kleine Wohungen mit am liebsten 2 Zimmern sind Mangelware und existieren eigentlich gar nicht. Zwar würde es mir überhaupt gar nichts ausmachen, auch in eine Wohnung mit drei Räumen und 80qm zu ziehen (auch wenn ich keinen Plan hätte, was ich mit dem dritten Zimmer anfangen sollte, Schlafzimmer, Wohnzimmer und Zimmer-Zimmer?), doch fehlt mir hierfür das nötige Kleingeld. Die Zeit betrachtet, die die Anzeigen schon online sind und auch die Anzahl der Anziegen, die ich in der letzten Samstagszeitung finden konnte, deuten auch nicht darauf hin, dass der kleinstädtische Wohnungsmarkt einem rasanten Wandel unterlegen ist, so dass ich gerade nicht glaube, so wahnsinnig schnell was passendes und bezahlbares zu finden. Auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass da noch was kommen kann. Allerdings muss ich die Bearbeitungszeit des Amtes mit einkalkulieren und die richtige Reihenfolge des Beantragens beachten, denn als moderner Geringverdiener würden mir eventuelle Zuzahlungen verausgesagt. Genau, eventuell...das ist der springende Punkt bei der Sache, die mir ja eventuell auch eine der vorhandene Buden ermöglichen könnte, sollte die Angemessenheit denn gewahrt sein...dieses ist bei 65qm allerdings nicht gegeben...ein Teufelskreis...
Meine neuesten Überlegungen ziehlen dahin, in ein WG-Zimmer in der nächst angrenzenden großen Stadt zu ziehen, zu der einmal in der Stunde für horrende Kosten ein Zug fährt und meine Zeit zum und vom Arbeitsplatz sogleich ansteigen lässt bei gleichzeitigem Verlust von Wohnquadratmetern, da ein WG Zimmer nun mal nur ein Zimmer ist und dort das gleiche kostet, wie iene kleinstädtische Wohnung, die es aja aber in Angemessenheit nicht gibt.... ich weiß also auch nicht recht... nur: Ich brauch ne Wooooohhhnnuuuung!
Samstag, 27. März 2010
Mittwoch, 24. März 2010
das Leben ist eine Pralinenschachtel - man weiß nie was kommt....
Wie das Leben in abgedroschenen Phrasen so spielt, kommt erstens alles anders und zweites als man denkt und schwupps, hat man sich seine eigene Stelle geschaffen. War ich letzte Woche noch am Boden zerstört, habe ich heute ein Erfolgserlebnis zu vermelden: Joooob! und das nach Initiativbewerbung und eigentlich ohne damit gerechnet zu haben und nun ein bisschen überrumpelt. Zwar zunächst befristet auf ein Jahr, aber wer den neueste Spiegeltitel gelesen hat, der weiß ja, dass befristete Verträge voll in sind und von daher ist das schon ganz ok. Mein weiterer Lebensweg bringt mich auch meinem vorläufigen Endziel, der schönen Hansestadt Hamburg, näher, denn ich werde in dessen Großbereich der Metropolregion ziehen...haha, weniger pompös gesagt ist es eine kleine Stadt zwischen Hamburg und Lübeck, Metropolregion klingt aber einfach besser :-) nun werde ich also vorläufig meine Sachen, die ich gerade ausgepackt habe, wieder einpacken und mir eine neue Wohnung suchen, um dann ab Mai in die 40Std Woche zu starten.... ich glaub, dass das sehr aufregend und neu wird und vor allem mit vielen neuen Aufgaben auf Gebieten, in denen ich vorher noch nie irgendwas gemacht habe...aber wie heißt es so schön? man wächst mit seinen Aufgaben. Freuen tu ich mich vor allem, dass ich tatsächlich etwas mit Skandinavienbezug gefunden habe und mich nun beruflich mit diesem schönen Flecken Erde beschäftigen darf. Wer weiß, wo mich das danach wieder hinbringt...ich denke jedenfalls, dass ich viel Neues lernen kann, etwas altes Anwenden kann und sich meine großen Mühen (und Spaß) des nebenbei als Hobby Sprachenlernens ausgezahlt hat. denn das waren meine Qualifikationen,mit denen ich meine neue Stelle geschaffen haben.... ja... nun gehts also bald weiter. wer noch hier in der Nähe ist, der möge sich bitte ganz unbedingt bei mir melden, bis ich dann wieder die Biege mache und Schleswig Holsteiner Deern werd.... juhuu!
Freitag, 19. März 2010
Das Leben eines Hartzis...
mir ist langweilig, und ich habe keine Lust, zu nix. Ich fühle mich unmotiviert und kann mich nur schwer aufraffen aus dem Haus zu gehen und das obwohl ich eigentlich bis jetzt immer irgendwas zu tun hatte. Erst die Renovierung meines neuen Reiches, dann die ganzen Termine mit dem Jobcenter, dann ein bisschen Dachboden aus- und aufräumen, Kuchen und andere Leckereien backen, einmal die Woche meinen Sprachkurs und nicht zu letzt das ständige stundenlange Jobsuchen und noch mehr Stunden andauernde bewerben. ich kann mich eigentlich nicht beklagegen gar nichts zu tun zu haben. Trotzdem bahnt sich die Unzufriedenheit schon jetzt so langsam ihren Weg. was mich vor allem nervt ist diese ewige Planungsunsicherheit. keine Ahnung, wo ich in 2 Monaten bin, keine Ahnung was ich da tue, keine Ahnung, ob es sich lohnt hier irgendwas anzufangen, wenn man dann doch woanders hin muss, keine Ahnung, was in der nahen Zukunft los ist. Meine Planung reicht, wenn überhaupt, immer nur von Woche zu Woche, zwar rechne ich nicht im geringsten damit, dass sich an meiner Situation so wahnsinnig schnell irgendwas ändert, doch weiß man nie, was da kommen mag. Bewerbungen sind ja viele geschrieben und Antworten kommen entweder gar nicht oder wahnsinnig spontan "heute ist Montag, bitte kommen Sie Freitag ca 800km entfernt her und leider können wir keine Fahrt- oder Übernachtungskosten übernehmen" ist da noch langfristig....
Außerdem lebe ich noch mehr online als eh schon. in meiner neuen, alten Heimat leben noch ganze 2 Leute, die da früher auch schon gewohnt haben. Ich freue mich jedes Mal, diese zu treffen, allerdings wäre noch mehr Gesellschaft auch nicht das allerschlechteste. also schalte ich morgens meinen Computer ein und abends zum schlafengehen wieder aus, tageshöhepunkt ein kleines, rotes Häkchen in den Social Media Netzwerken links oben ober eine Email von entfernt lebenden Menschen.
Zudem werde ich hier dick, fett und rund. Ich gehe ja quasi kaum noch aus dem Haus, esse aber mehr als vorher und das Fahrradfahren fällt auch weg...
so und in alter "Notting Hill" Wer-ist-so-bemitleidenswert-und-hat-den-letzten-Cookie(?)-verdient-manier erhebe ich hiermit Anspruch darauf :-)
Außerdem lebe ich noch mehr online als eh schon. in meiner neuen, alten Heimat leben noch ganze 2 Leute, die da früher auch schon gewohnt haben. Ich freue mich jedes Mal, diese zu treffen, allerdings wäre noch mehr Gesellschaft auch nicht das allerschlechteste. also schalte ich morgens meinen Computer ein und abends zum schlafengehen wieder aus, tageshöhepunkt ein kleines, rotes Häkchen in den Social Media Netzwerken links oben ober eine Email von entfernt lebenden Menschen.
Zudem werde ich hier dick, fett und rund. Ich gehe ja quasi kaum noch aus dem Haus, esse aber mehr als vorher und das Fahrradfahren fällt auch weg...
so und in alter "Notting Hill" Wer-ist-so-bemitleidenswert-und-hat-den-letzten-Cookie(?)-verdient-manier erhebe ich hiermit Anspruch darauf :-)
Donnerstag, 11. März 2010
Jobcenter Episode 6: alles gut
und was soll ich sagen? ich habe diesmal nichts zu beanstanden!ehrlich jetzt! und da ich hier jetz immer so viel gemeckert habe, finde ich, muss ich das auch mal mitteilen, wenn alles super geklappt hat und kein Grund zur Beschwere besteht. Mein Herr Jobvermittler ist sehr nett und fast so motiviert und engagiert wie er mich bei anderen beschrieb. er setzt sich ein, dass das mit dem Praktikum irgendwie doch noch klappt und ist auch noch ein heldenhafter Kollege seiner Nachbarin.
nur n Job hat er leider nicht für mich! auch nicht landes- oder bundesweit! das war mir eigentlich eh schon klar, weil ich ja die Stellenbörse auch schon gecheckt hatte, aber auch nach der Einrichtung meines Profils gab es leider keine Treffer. Nun ja, er traue mir aber durchsaus zu, in den privaten Jobbörsen mein Glück zu versuchen. das konnte ich ja auch gleich beweisen, da ich meine mit 25 Bewerbungen gefüllte Mappe als den geforderten "Nachweis der Bewerbungstätigkeit" gleich mitgebracht hatte.
trotzdem gab es gleich viel Aufregung dank eines fast eskalierenden, handfesten Streits im Nachbarbüro, in dem sich ein sehr, sehr großer und sehr, sehr dicker Mann sehr, sehr aufregte. Wir waren gerade dabei auszumachen, ob ich nun Grundwissen, erweitertes Wissen oder Expertenwissen in dem einen oder anderen Gebieten habe (erinnerte mich irgendwie an meine KoWi Prüfung und die verschiedenen Arten des Wissens) ja und dann tönte vom Nebenraum auch schon gaanz lauter Krach "ich hole die Polizei, so lasse ich mich nicht behandeln, ich rufe die Polizei, sie kriegen ne Anzeige" und das in einer Lautstärke und einem Ton... es schallte den gesamten Flur hinab, was meinen Vermittler veranlasste, heldenhaft dazwischen zu gehen, bis sich alles wieder beruhigt hatte...auch er!
eine Aufregung war das! aber am Ende alles gut, *puh*
nur n Job hat er leider nicht für mich! auch nicht landes- oder bundesweit! das war mir eigentlich eh schon klar, weil ich ja die Stellenbörse auch schon gecheckt hatte, aber auch nach der Einrichtung meines Profils gab es leider keine Treffer. Nun ja, er traue mir aber durchsaus zu, in den privaten Jobbörsen mein Glück zu versuchen. das konnte ich ja auch gleich beweisen, da ich meine mit 25 Bewerbungen gefüllte Mappe als den geforderten "Nachweis der Bewerbungstätigkeit" gleich mitgebracht hatte.
trotzdem gab es gleich viel Aufregung dank eines fast eskalierenden, handfesten Streits im Nachbarbüro, in dem sich ein sehr, sehr großer und sehr, sehr dicker Mann sehr, sehr aufregte. Wir waren gerade dabei auszumachen, ob ich nun Grundwissen, erweitertes Wissen oder Expertenwissen in dem einen oder anderen Gebieten habe (erinnerte mich irgendwie an meine KoWi Prüfung und die verschiedenen Arten des Wissens) ja und dann tönte vom Nebenraum auch schon gaanz lauter Krach "ich hole die Polizei, so lasse ich mich nicht behandeln, ich rufe die Polizei, sie kriegen ne Anzeige" und das in einer Lautstärke und einem Ton... es schallte den gesamten Flur hinab, was meinen Vermittler veranlasste, heldenhaft dazwischen zu gehen, bis sich alles wieder beruhigt hatte...auch er!
eine Aufregung war das! aber am Ende alles gut, *puh*
Dienstag, 9. März 2010
Renovierungsgoldmedaille ich komme!
inzwischen habe ich herausgefunden, was in dem ominösen schwedischen Zeitungsartikel über das Leben nach Olympia stand und auch, wie man darüber hinwegkommt. Sinngemäß sagte die Psychologin, dass es normal sei, eine Leere zu verspüren und man darüber hinweg komme, indem man sich neue, eigene Aufgaben suche, die man immer schon machen wollte und in denen man seine eigenene Goldmedaille gewinnen kann. Super was? Wie gut, dass mein Wohnimmer schon seit Wochen endlich fertig renoviert werden muss, juhu, meine neue Aufgabe. und die habe ich sehr gewissenhaft erfüllt. In Zeit, wo ich sonst immer brav Olympia geguckt habe, habe ich nun endlich alle alten Schränke ausgeräumt und aussortiert. sie sind auf den Müll oder in andere Zimer gekommen und ich habe endlich angefangen zu streichen. Sogar die Decke plus natürlich alle Wände. Meine neue Wohnwand wartete schon seit Wochen auf einen Aufbau und so habe ich mich endlich mal ihrer angenommen. Ein dicker großer Beutel voller kleinerer Beutel und noch kleinerer Beutel, die so wunderhübsche Bezeichnungen trugen wie 2056, 2068 und 1546 aus denen sich dann bei genauerer Betrachtung ergab, dass sich in diesen Beuteln dann Beutel mit der Schraube 532, Dübel 386, Schraube 125 und Schraube 856 versteckten, nur dass es wesentlich mehr Beutel als eben diese waren, so dass ein gefühltes 10.000 Teile Puzzle vor mir lag. Die Beschreibung war nur bebildert und kommunizierte in eben diesen Zahlen mit mir, kombiniert mit einem Rechteck mit 2 punkten oben und einem unten und der Bezeichnung T3C1, was dann, nach einiger Anstrengung des Denkapparates dann erahnen ließ, dass es sich hierbei um Teil 3 aus Collie 1 (ja, was ist eigentlich ein Collie, warum können die auch nicht Box, Kiste oder Verpackung schreiben) ist. Also nahm ich den Akkuschrauber, für den ich noch einen PZ Bit brauchte, da ich nur PH Bits hatte, damit alles reibungslos funktioniert, nahm T3C1 zur Hand und schraubte Schraube 125 sowie Dübel 386 aus den Beuteln 2056 und 2068 mit dem PZ 2 Bit des Akkuschraubers hinein, bevor ich das dann an allen anderen 9.999 Puzzleteilen wiederholte und *schwupps* waren Schrankwand und Kleiderschrank aufgebaut. :-) nun mussten noch alle meine alten Studi-Möbel, zwischengelagert in der Garage, irgendwie auch noch rein, aber selbst das hat funktioiert, so dass ich jetzt das schönste Wohnzimmer aller Zeiten mein eigenes nenne darf, juhu! ich finde, ich hab die Goldmedaille verdient und das Olympialoch erfolgreich überwunden!
Montag, 1. März 2010
Olympische Ringe...
unter den Augen, oh ja, die habe ich. Durch das ganze Olympia gegucke hat der Schlaf ein wenig gelitten udn nun, da Olympia vorbei is, habe ich ein Problem: was mache ich nur heute abend ab 18:00? zugegebenermaßen hat Olympia einen sehr großen Teil meines Tages ausgemacht, angefangen mit den ersten Sendungen um 18 Uhr, bis hin zu Curlen zum Einschlafen oder sogar Eishockey in den frühe morgenstunden. Was mach ich heut abend, ohne diese Spannung, ohne das Mitfiebern und das Daumendrücken und Anfeuern vorm TV (ja, ich bin sicher, die Sportler hören mich durch das Fernsehen, ganz bestimmt), die Frage, ob die Biathleten die Scheiben Treffen, die Skispringer abstürzen oder nich und ob Maria noch ne Medaille macht? ohne Berndti und Waldi, gerade jetzt, wo ich das Geheimnis um die drapierte Brezeln auf dem ARD Tisch unter der karierten Serviette gelöst habe, sagte er doch im Interview "und nun geh und iss erstmal was g'scheidt's, das hier is ja alles nur Dekoration" und dahinter flatterte sein Manuskript auf... hach Waldi :-)
Aus Schweden wurde ich darauf hingewiesen, dass es dort in einer Zeitung einen Artikel über "Olympia-Abstinenz" und das "Leben danach" gab... leider konnte mir aber keiner sagen, wie man diese Abstinenz überwindet...
Werde heute versuchen, mit genauso viel Spannung und Freude, wie ich angefeuert habe, meine neuen Möbel aufzubauen... ob das auch so aufregend wird?
tja, schaun wir mal. jedenfalls kann ich heute nacht mal wieder richtig schlafen, dann verschwinden wenigsten die Olympischen Ringe unter den Augen...und... nach Olympia is vor der WM ;-)
Aus Schweden wurde ich darauf hingewiesen, dass es dort in einer Zeitung einen Artikel über "Olympia-Abstinenz" und das "Leben danach" gab... leider konnte mir aber keiner sagen, wie man diese Abstinenz überwindet...
Werde heute versuchen, mit genauso viel Spannung und Freude, wie ich angefeuert habe, meine neuen Möbel aufzubauen... ob das auch so aufregend wird?
tja, schaun wir mal. jedenfalls kann ich heute nacht mal wieder richtig schlafen, dann verschwinden wenigsten die Olympischen Ringe unter den Augen...und... nach Olympia is vor der WM ;-)
Abonnieren
Posts (Atom)