Dienstag, 14. Dezember 2010
Mission Impossible: Türschlossenteiser kaufen!
so, nun haben wir auch schon Dezember und der Weihnachtsmann steht bald vor der Tür. Auch wenn wir hier im Schneeloch wohnen und erst seit gestern eine hauchdünne Schicht weißer Puder über den WIesen liegt (auf den Staßen is alles weggetaut), ist es doch so kalt, dass mein Autochen keine Lust hat, seine Türen zu öffnen. Zwar hab ich so eine schicke silberne Plane, die das Schlimmste verhindert, aber toll ist dsa trotzdem nicht. also, auf auf nach der Arbeit in den Baumarkt.... eine Odyssee beginnt... ich wusste es nicht besser und fahre nichts Böses ahnend in Richtung Baumarkt anstatt gemütlich nach Hause. Leider liegt dieser in Richtung Autobahn, was gegen 17:15, zur besten Feierabendzeit und halb glatten Straßen dann doch keine wahnsinnig gute Idee war... und so schiebe ich mich im Schneckentempo von Ampel zu Ampel, durch Kreisel und schleiche mich auch in langer Schlange auf den Parkplatz des Baumarktes...so, muss ich ja nur noch das Enteisungsspray finden ... denkste... gähnende Leere im extra supi-dupi sonder Aufsteller. Nis is mehr da... nur ein paar falsch abgelegte Dinge....doch nachdem ich mich durch diese gewühlt habe und die angrenzenden Regale auch noch unter die Lupe genommen habe, mache ich tatsächlich ein kleines Fläschchen Türschlossenteiser ausfindig. und nach nochmehr Sucharbeit auch etwas für das Dichtungsgummi, damit das liebe Türlein auch aufgehen mag. Dazu, zwischen Reifenbehältern, noch ein Anti-Beschlagschwammtuch...mnh, nur das Enteisungsspray bleibt verschollen. Glücklicherweise mache ich noch einen zufälligen Abstecher zu den Motorölen.. und siehe da, da hat wohl jemand Schmiere mit Spray verwechelt, ein einsames Fläschchen ruft nach mir, juuhuuu! ist ja auch nur ne Stunde vergangen...hoffentlich dankt mir mein Autolein das...
Samstag, 25. September 2010
die Post ist nicht gleich Post
bringt mich direkt dazu, diesen hübschen kleinen Blog weiterleben zu lassen!
Ich komm gerad wieder von der Post und habe, man höre und staune, in der Lektion des Tages gelernt, dass "die Post nichts mit den Briefzustellern zu tun hat, denn das ist die Postbank und die Briefzusteller sind die Briefzusteller!" aaaha dass für Oakete DHL zuständig ist und das nicht viel mit der Post zu tun ist, hab ich inzwischen gelernt, aber dass die nicht mal die normale Post herumbringen? was macht denn so ne Post sonst den ganzen Tag??? ich: "und gibt es eine Anlaufstelle oder Filiale, woch ich dann die Briefzusteller kontaktieren kann?" "nein, das hier ist ja die Postfiliale" "aber - sie haben nichts mit den Postboten, verzeihung, Briefzustellern zu tun?" "nein die kommen morgens und holen die Post ab und dann fahren die los, da haben wir nichts mit zu tun!"
nun ja, ich habe ein Problem und das sind die Öffnungszeiten der Post, die nicht mit meinen Arbeitszeiten kompatibel sind, gepaart mit der wahnsinnigen unflexibilität der Post oder der Postbank oder der Deutschen Post AG oder keine Ahnung wer, jedenfalls der, der mit meine Post zustellen sollte...
Ich habe ienen A4 umschlag bekommen, der passte wohl nicht in den Breifkasten,weshalb ich so n Zettelchen hatte. Nun kann ich das aber zwischen 9 und 18 uhr niemals abholen, weil ich da selbst arbeite udn das auswärts und meine paar bekannten auch!
also schlug ich vor, das ganze ruhig beim Nachabrn azubgeben, worauf die postdame sagte, dass sie das eben nicht beeinflussen könne...ich meinte, es sei nur ein A4 umschlag... die Postdame sagte, der Zusteller ehemals Postbote sei angewiesen den umschlag nicht zu knicken.... mal abgesehen davon, dass alle meine Post IMMER geknickt ist, ist mir das auch egal, aber es gibt keine Lösung außer der, dass jemand anderes vorbei geht und den Umshclag abholt. ich meinte, dass auch meine Bekannten ja von 9-18 uhr arbeiten...die Postdame sagte, dann könne man wohl nichts machen, dann ginge das halt wieder an den Absender zurück (man muss sich ma vorstellen, dass ich quasi 10 Meter von meiner Post entfernt bin udn die das tatsächlich wieder hunderte Kilometer zurückschicke!!!)...nun kam mir die Idee, man könne das doch zu meiner Arbeitstelle oder das dortige Postamt weiterleiten, ich würde dafür ja auch bezahlen wollen und ich den brief quasi als selbst aufgegeben weter schicke...nein, auch das geht nicht! nur ich oder mein Bevollmächtigter können das abholen, es gäbe wohl noch einen zweiten Zustellversuch...der ja bekannt lcih tagsüber stattfindet so dass ich der Dame erklären konnte, dass ich da auch zu 100% nicht zu Hause bin. Naja sie könnten jedenfalls nciht meinetwegen die Regeln ändern und immerhin hätte ich ja 7 Tage zeit.... was von heute gerechnet genau Freitag ist... also nur Werktag...9-18 uhr...keine Zeit...für die Zukunft solle ich mir doch die Sachen an eine andere Adresse schicken lassen...ich erklärte dann freundlichst, dass ich das eh schon tue bei Sachen, die ich selbst bestelle, ich ja aber nich beeinflussen könne, wann mir wer was schickt, außerde sei es ja auch nur ein din A4 Umschlaaaaaaaag! - nein da kann man nichts machen!
boah sowas unflexibles! ich will ja bezahlen und mir das woanders hinschicken lassen oder ne andere adresse angeben oder mitteilen, dass der postbote das ruhig bei meinem nachbarn abgeben kann, das hat der Hermes Bote übrigens ohne mit der Wimper zu zucken und ohne nachzufragen einfach gemacht. neee, geht alles nicht!!!!
Ich komm gerad wieder von der Post und habe, man höre und staune, in der Lektion des Tages gelernt, dass "die Post nichts mit den Briefzustellern zu tun hat, denn das ist die Postbank und die Briefzusteller sind die Briefzusteller!" aaaha dass für Oakete DHL zuständig ist und das nicht viel mit der Post zu tun ist, hab ich inzwischen gelernt, aber dass die nicht mal die normale Post herumbringen? was macht denn so ne Post sonst den ganzen Tag??? ich: "und gibt es eine Anlaufstelle oder Filiale, woch ich dann die Briefzusteller kontaktieren kann?" "nein, das hier ist ja die Postfiliale" "aber - sie haben nichts mit den Postboten, verzeihung, Briefzustellern zu tun?" "nein die kommen morgens und holen die Post ab und dann fahren die los, da haben wir nichts mit zu tun!"
nun ja, ich habe ein Problem und das sind die Öffnungszeiten der Post, die nicht mit meinen Arbeitszeiten kompatibel sind, gepaart mit der wahnsinnigen unflexibilität der Post oder der Postbank oder der Deutschen Post AG oder keine Ahnung wer, jedenfalls der, der mit meine Post zustellen sollte...
Ich habe ienen A4 umschlag bekommen, der passte wohl nicht in den Breifkasten,weshalb ich so n Zettelchen hatte. Nun kann ich das aber zwischen 9 und 18 uhr niemals abholen, weil ich da selbst arbeite udn das auswärts und meine paar bekannten auch!
also schlug ich vor, das ganze ruhig beim Nachabrn azubgeben, worauf die postdame sagte, dass sie das eben nicht beeinflussen könne...ich meinte, es sei nur ein A4 umschlag... die Postdame sagte, der Zusteller ehemals Postbote sei angewiesen den umschlag nicht zu knicken.... mal abgesehen davon, dass alle meine Post IMMER geknickt ist, ist mir das auch egal, aber es gibt keine Lösung außer der, dass jemand anderes vorbei geht und den Umshclag abholt. ich meinte, dass auch meine Bekannten ja von 9-18 uhr arbeiten...die Postdame sagte, dann könne man wohl nichts machen, dann ginge das halt wieder an den Absender zurück (man muss sich ma vorstellen, dass ich quasi 10 Meter von meiner Post entfernt bin udn die das tatsächlich wieder hunderte Kilometer zurückschicke!!!)...nun kam mir die Idee, man könne das doch zu meiner Arbeitstelle oder das dortige Postamt weiterleiten, ich würde dafür ja auch bezahlen wollen und ich den brief quasi als selbst aufgegeben weter schicke...nein, auch das geht nicht! nur ich oder mein Bevollmächtigter können das abholen, es gäbe wohl noch einen zweiten Zustellversuch...der ja bekannt lcih tagsüber stattfindet so dass ich der Dame erklären konnte, dass ich da auch zu 100% nicht zu Hause bin. Naja sie könnten jedenfalls nciht meinetwegen die Regeln ändern und immerhin hätte ich ja 7 Tage zeit.... was von heute gerechnet genau Freitag ist... also nur Werktag...9-18 uhr...keine Zeit...für die Zukunft solle ich mir doch die Sachen an eine andere Adresse schicken lassen...ich erklärte dann freundlichst, dass ich das eh schon tue bei Sachen, die ich selbst bestelle, ich ja aber nich beeinflussen könne, wann mir wer was schickt, außerde sei es ja auch nur ein din A4 Umschlaaaaaaaag! - nein da kann man nichts machen!
boah sowas unflexibles! ich will ja bezahlen und mir das woanders hinschicken lassen oder ne andere adresse angeben oder mitteilen, dass der postbote das ruhig bei meinem nachbarn abgeben kann, das hat der Hermes Bote übrigens ohne mit der Wimper zu zucken und ohne nachzufragen einfach gemacht. neee, geht alles nicht!!!!
Freitag, 3. September 2010
jaaa, sie lebt noch , sie lebt noch, sie lebt noch...
Woah, mein letzter Post ist nun schon wieder soo lange her, dabei hab ich ja versprochen, mit dem ganzen hier nochmal anzunehmen, damit es auch ein richtiger, aktiver und ordnungsgemäßer Blog ist. Die tolle ARGE Geschichte, die ich noch erzählen wollte, ist nun auch schon wieder ewig her, dass sie eigentlich verjährt ist. aber um die Absurdität des ganzen mal darzustellen war es so, dass ich mir quasi selbst meinen Bedarf und die Höhe meiner Leistungen zur Lebenssicherung berechnen musste, weil der nette, ältere Herr brutto und netto verwechselt hat und den Taschenrechner anstatt des Bedarfsrechners verwendet hat und auch nicht daran dachte, dass ich so etwas wie einen Freibetrag habe...auf alles musste ich ihn hinweisen und erklären, welche Summe ich denn raus hatte und dass die ganz schön von seiner abweicht. .. tja aber nu is alles paletti :-)
Inzwischen hab ich mich auch in meiner neuen Heimat eingelebt...dem Internet, den neuen Medien und...der Fußball-WM, sei dank...so findet man nämlich allerhand lieber und netter Menschen, die auch immer Lust auf Unternehmungen und Abenteuer haben und rucki zucki hat man die hiesigen Tanzlokalitäten ausgekundschaftet, den Grill Hot-Spot zu seinem Eigentum erklärt, Gäste auf seiner Geburtstagsfeier, Strandbegleitung und Konzertmitgänger :-) Nur mit meinem Arbeits-Anfahrtsweg kann ich mich nicht so ganz anfreunden, das Pendeln nervt mich noch immer und die Tatsache, dass ich jeden Tag erst so wahnsinnig spät zu Hause bin und der Tag dann auch schon gelaufen ist. nun ja, man wird sich wohl dran gewöhnen müssen.
So, das Wochenende steht vor der Tür, noch einmal arbeiten und dann is soweit...Samstag soll ein Turm erklommen werden und dann zurück in die 90er...jaja, die Tanzlokalitäten ;-)
Inzwischen hab ich mich auch in meiner neuen Heimat eingelebt...dem Internet, den neuen Medien und...der Fußball-WM, sei dank...so findet man nämlich allerhand lieber und netter Menschen, die auch immer Lust auf Unternehmungen und Abenteuer haben und rucki zucki hat man die hiesigen Tanzlokalitäten ausgekundschaftet, den Grill Hot-Spot zu seinem Eigentum erklärt, Gäste auf seiner Geburtstagsfeier, Strandbegleitung und Konzertmitgänger :-) Nur mit meinem Arbeits-Anfahrtsweg kann ich mich nicht so ganz anfreunden, das Pendeln nervt mich noch immer und die Tatsache, dass ich jeden Tag erst so wahnsinnig spät zu Hause bin und der Tag dann auch schon gelaufen ist. nun ja, man wird sich wohl dran gewöhnen müssen.
So, das Wochenende steht vor der Tür, noch einmal arbeiten und dann is soweit...Samstag soll ein Turm erklommen werden und dann zurück in die 90er...jaja, die Tanzlokalitäten ;-)
Dienstag, 15. Juni 2010
Wir schreiben Mitte Mai
inzwischen hatte sich das WOhnungsporblem gelöst, auch wenn man mir sagt, dass das ncih so einfach ginge, von wegen mündlicher Mietvertrag und man habe sich auf mich verlassen und ich können nicht einfach so absagen... mag sein, allerdings wurde mir auch einfach so abgesagt udn ich hatte mich darauf verlassen.... nund ja, jedenfalls hat das mit der 3 etagenwohnung geklappt.
nach vielen Telefonaten mit den verschiedenen ARgen stellte sich allerdings raus, dass diese 30 € zu teuer ist und man mir den Umzug nicht genehmigt... mh.. auf meine Frage hin, was das nun für mich für einen nachteil hat, meinten sie nur, dass meine kaution nicht übernommen wird. das ist doof, aber irgendwie, nach dem aushandeln einer ratenzahlung dieser, verschmerzbar.
so ging das shoppen los, auf zu ikea, denn mein altes Bett passt nciht durch die Dachluke, die mein schlafzimmer darstellt, also muss ein nuees her... ebenso sit mein tisch zu klobig und passt nicht...also muss auch der neu, darüber hinaus ist mein neuer Kleiderschrank zu groß für die Wohnung...und huch eine Waschmaschine brauch ich ja auch noch... und so macht mich der Umzug doch wieder arm. darüber hinaus verhindert ein noch nicht angekommener Arbeitsvertrag die Beantragung der Umzugskosten beim amt...geht nur mit arbeitsvertrag und nur mit vorherigem Antrag... nicht mehr hinterher.
naja, jedenfalls wurde es jetzt ernst, grooooßer Umzug mit vorfreudigem "ach das brauch ich noch für die Wohnung" Shoppen und Papas (falschen) "das passt alles nie darein" einsichten. inzwischen liebe ich meine wohng..dazu denn demnächst mehr, will euch ja nich überfordern mit den ganzen updates hier...
nach vielen Telefonaten mit den verschiedenen ARgen stellte sich allerdings raus, dass diese 30 € zu teuer ist und man mir den Umzug nicht genehmigt... mh.. auf meine Frage hin, was das nun für mich für einen nachteil hat, meinten sie nur, dass meine kaution nicht übernommen wird. das ist doof, aber irgendwie, nach dem aushandeln einer ratenzahlung dieser, verschmerzbar.
so ging das shoppen los, auf zu ikea, denn mein altes Bett passt nciht durch die Dachluke, die mein schlafzimmer darstellt, also muss ein nuees her... ebenso sit mein tisch zu klobig und passt nicht...also muss auch der neu, darüber hinaus ist mein neuer Kleiderschrank zu groß für die Wohnung...und huch eine Waschmaschine brauch ich ja auch noch... und so macht mich der Umzug doch wieder arm. darüber hinaus verhindert ein noch nicht angekommener Arbeitsvertrag die Beantragung der Umzugskosten beim amt...geht nur mit arbeitsvertrag und nur mit vorherigem Antrag... nicht mehr hinterher.
naja, jedenfalls wurde es jetzt ernst, grooooßer Umzug mit vorfreudigem "ach das brauch ich noch für die Wohnung" Shoppen und Papas (falschen) "das passt alles nie darein" einsichten. inzwischen liebe ich meine wohng..dazu denn demnächst mehr, will euch ja nich überfordern mit den ganzen updates hier...
da war doch was....
...richtig, ich erinnere mich dunkel, dass ich einen blog ins Leben gerufen haben. dieser bringt allerdings rein gar nix, wenn ich ihn nciht auch mit weiteren posts füttere, denn wie habe ich in meinem völig sinnfreien KoWi Seminar gelernt? Blogs gelten nur als aktiv, wenn sie in regelmäßigen, kurzen abständen auch aktualisiert werden. also hiermit ist der Magistra Blog wieder eröffnet.
und es ist einfach so viel passiert, dass das hier eigentlich alles gar keinen Platz mehr finden kann. Da ich dem "geneichten Publikum" wie meine liebe, leider shcon verstorbene Deutsch Lehrerin zu sagen Pflegte, aber auch nichts vor zu enthalten, tue ich jetzt einfach so, als sei noch Mai und werde nacheinander berichten, wie es mir ergangen ist...
oh und eine nette ARGE Story ist auch wieder dabei, juhuu, geht ja nicht ohne! sonst würd mein buch ja nie fertig werden...
und es ist einfach so viel passiert, dass das hier eigentlich alles gar keinen Platz mehr finden kann. Da ich dem "geneichten Publikum" wie meine liebe, leider shcon verstorbene Deutsch Lehrerin zu sagen Pflegte, aber auch nichts vor zu enthalten, tue ich jetzt einfach so, als sei noch Mai und werde nacheinander berichten, wie es mir ergangen ist...
oh und eine nette ARGE Story ist auch wieder dabei, juhuu, geht ja nicht ohne! sonst würd mein buch ja nie fertig werden...
Sonntag, 25. April 2010
die Mühle zwickt wieder
ich bin gut in Entscheidungen treffen, wirklich, ich gebe mir die größte Mühe und rede mir ein "alles ganz easy", aber neeee, hilft alles nix, ich sitze wieder in der Zwickmühle und weiß nicht, was ich tun soll!
Gestern flatterte mir tatsächlich ein Mietvertrag ins Haus, für eine ganz kleine Einraumwohnung und damit meine ich nicht 1 Zimmer und Küche, nein eben ein Raum. Dieser Raum hat zwar einen Wahnsinnsausblick, is aber eben nur ein Raum. Der Nachteil daran ist, dass man quasi alles in diesem Raum tut und somit auch in der Küche schläft bzw im Schlafzimmer kocht, genauso wie man im Wohnzimmer schläft und im Schlafzimmer wohnt...und in allem kocht, is ja alles in einem. Und irgendwie, find ich das nicht ganz sooo nett und eben klein, aber großer Vorteil: der Mietvertrag is das = die Wohnung sicher...wenn ich den nun beim Amt einreiche und dann unterschrieben zurücksende.
Nun habe ich allerdings heute, durch freundschaftliche Vermittlung über 5 Ecken, eine sehr "unkonventionelle" Wohnung angeguckt. Über 3 Etagen (wobei man sich jetz da vielleicht zuviel vorstellt). Unten eine kleine Küche, dann gehts eine sehr sehr steile Treppe rauf ins Wohnzimmer inkl. kleinem Balkon und von da über eine Leiter in den Dachboden, was das Schlafzimmer darstellt...das darf man sich eher als gemütliche Butze vorstellen, mit Schräge bis zum Boden, man liegt fast wie im Zelt :-) also sehr gemütlich und anders. 100m weiter ist ein See mit altmodischer Badeanstalt und einer angeblich schwimmenden Sauna. Nur habe ich hier nur eine mündliche, telefonische Zusage...die hatte ich, gebranntes Kind, schonmal und die wurde mir dann wieder entzogen :-(
jajaja das is die Entscheidung. Das sichere kleine Zimmer oder dieses Absagen und auf die Wohnung warten...? na, na, naaa?
Gestern flatterte mir tatsächlich ein Mietvertrag ins Haus, für eine ganz kleine Einraumwohnung und damit meine ich nicht 1 Zimmer und Küche, nein eben ein Raum. Dieser Raum hat zwar einen Wahnsinnsausblick, is aber eben nur ein Raum. Der Nachteil daran ist, dass man quasi alles in diesem Raum tut und somit auch in der Küche schläft bzw im Schlafzimmer kocht, genauso wie man im Wohnzimmer schläft und im Schlafzimmer wohnt...und in allem kocht, is ja alles in einem. Und irgendwie, find ich das nicht ganz sooo nett und eben klein, aber großer Vorteil: der Mietvertrag is das = die Wohnung sicher...wenn ich den nun beim Amt einreiche und dann unterschrieben zurücksende.
Nun habe ich allerdings heute, durch freundschaftliche Vermittlung über 5 Ecken, eine sehr "unkonventionelle" Wohnung angeguckt. Über 3 Etagen (wobei man sich jetz da vielleicht zuviel vorstellt). Unten eine kleine Küche, dann gehts eine sehr sehr steile Treppe rauf ins Wohnzimmer inkl. kleinem Balkon und von da über eine Leiter in den Dachboden, was das Schlafzimmer darstellt...das darf man sich eher als gemütliche Butze vorstellen, mit Schräge bis zum Boden, man liegt fast wie im Zelt :-) also sehr gemütlich und anders. 100m weiter ist ein See mit altmodischer Badeanstalt und einer angeblich schwimmenden Sauna. Nur habe ich hier nur eine mündliche, telefonische Zusage...die hatte ich, gebranntes Kind, schonmal und die wurde mir dann wieder entzogen :-(
jajaja das is die Entscheidung. Das sichere kleine Zimmer oder dieses Absagen und auf die Wohnung warten...? na, na, naaa?
Mittwoch, 21. April 2010
Urlaub auf Sofanien
"Juhuu" dachte ich, als ich gestern hörte, dass der Flughafen Bremen zwischen 23:00 und 08:00 wieder geöffnet ist, denn mein Flug sollte ja um 07:20 gehen, Bremen - Haugesund! doch nachdem ich schon tagsüber gestern eine Entschuldigungsmail von Ryanair bekjommen hatte, mit einem Link zur Rückforderung des Flugpreises, war meine Hoffnung doch schon sehr geschwunden. Dennoch, als ich hörte, dass der Flugraum über Bremen frei ist, hab ihc mich sofort auf die Hompage des Flughafens begeben. Diese grandiose Idee müssen aber noch Millionen andere Menschen gehabt haben, denn da ging erstmal gar nichts! Serverabsturz! Also die altmodische Variante: Videotext! dort waren aber die neuesten Informationen von 22 uhr irgendwas..wer weiß wer weiß...also doch noch mal die Flughafenseite checken und siehe da, irgendwann klappte es und ich konnte endlich zur Seite der Abflüge vordringen. Allerdings sah ich hinter meinem Flug noch immer ein dickes und fettes "GESTRICHEN" in Großbuchstaben....mh... aber.. is doch freier Luftraum? und eine Air Berlin nach Mallorca scheint zu fliegen und ne Maschine nach Toulouse und nach Las Palmas...also trotzdem mal 2 Std und 180 km zum Flughafen hinfahren? "Bitte setzen sie sich mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung",sagt die nochmals abgestürzte Homepage. ok, also nochmal auf die Ryanair seite. Und auch da: Bremen-Haugesund: CANCELLED, wieder in Großbuchstaben, damit's auch der letzte Zweifler versteht. aber, kann ja doch noch sein, dass sich was ändert...oder? wenn ich meinen regulären Flug kriegen will, muss ich spätestens um 03:30 oder mit Hetzte um 04:00 hier losfahren, noch dazu müsste ich bis 03:20, 4 Stunden vor Abflug, online eingecheckt haben...was tun? wach bleiben bis 3:30 und immer wieder checken! gut, die Seite des Flughafens stürzt noch gefühlte 20 mal ab, aber auch um 02:43 ist und bleibt mein Flug gestrichen! Ich geh shclafen, wache aber ganz unruhig um 5:40 wieder auf: nein gecancelled, wieder einschalfen und aufwachen um 09:00, schnell nachgucken, SPON meldet, dass der komplette deutsche Flugraum freigegeben ist und viele Flüge stattfinden. na super, meiner nicht! Während ich Frühstücke stell ich mir vor, dass ich genau jetzt durch Haugesund laufen wollte und Norwegen unsicher machen und endlich meinen Besuch machen....männo! Nun gibts Urlaub auf Sofanien! Bei Regen draußen! ganz toll!Danke Eyjafjallajökull!
Montag, 19. April 2010
offiziell Eyjafjallajökull Geschädigt - Flug gecancelled!
super, da will man nach diesem ganzen ollen Wohnungsstress (der, ganz nebenbei bemerkt, noch nicht ausgestanden ist, denn ich hab noch immer keinen Mietvertrag vorliegen) noch mal kurz vor Jobbeginn einen Kurzurlaub einlegen und dann? überlegt sich der Eyjafjallajökull, der nun allseit bekannte isländische Vulkan, nach fast 200 Jahren doch mal wieder Lava zu spucken und ganz nebenbei noch eine Riesenaschewolke zu produzieren, die dann über Europa festhängt und den kompletten Flugverkerh lahmlegt. Letzte Woche war ich mir noch ziemlich sicher, dass das olle Ding bis Mittwoch schon längst in den Süden abgedampft ist, verstärkt wurde diese Hoffnung dadurch, dass Nord-Skandinavien schon wieder frei war und eben auch Flughäfen nördlich von Bergen..ich hab mir dann ausgemalt, wie dann auch Haugesund wieder frei ist und, nachdem kurzzeitig auch Hannover ein Flugfenster hatte, hab ich mir auch Hoffnungen auf Bremen gemacht... aber nein! Ryanair verkündet auf seiner Seite eine Komplettstreichung aller Flüge bis Mittwoch 14:00 Uhr, gaaaanz toll! Soviel zu meinem Kurzbesuch bei netten, ausgewanderten Menschen in Norwegen! und soviel zur letzten Chance eines Spontanurlaubs vor Jobbeginn! super! Ich hasse dich, du doofer Vulkan!
Donnerstag, 15. April 2010
Beschwerde
"Sehr geehrte Frau XY,
ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich es nicht in Ordnung finde, wie die Wohnungsvergabe jetzt geaufen ist und ich sehr enttäuscht bin. Sie sagen am Freitag um 14:30 zu mir, dass meine Unterlagen in Ordnung sind und ich die Wohnung haben kann.
Dann höre ich am Telefon zum ersten Mal davon, dass es eine Mindestmietdauer von bis zu 4 Jahren gibt. Das stand weder im Internet in der Anzeige, noch wurde das bei der Besichtigung genannt.
Nun hörte ich dieses also zum ersten Mal. Ich habe Ihnen gesagt, dass ich denke, mindestens ein Jahr dort zu bleiben, eigentlich länger, woraufhin Sie erwiderten, dass erstmal 1 Jahr in Ordnung sei und sie verstehen, dass ich nicht 4 Jahre zusagen kann, aber 1 ok sei. Da sie bei der Besichtigung vorschlugen, eine Elternbürgschaft meines Vaters einzureichen, war ich gezwungen, erst kurze Rücksprache zu halten. Sie sagten, dass das ok sei und sie Freitag bis 15 uhr oder Montag ab 8:00 wieder zu erreichen sind und ich mich melden solle. Ich habe Sie 15 min nach unserem Telefonat dann zurückgerufen und gesagt, dass ich die Wohnung auf jeden Fall haben will, mich Montag morgen aber noch mal melde. Auf Grund der positiven Resonanz und der Aussage, dass vorerst ein Jahr ok sind und ich die Wohung haben kann, bin ich davon ausgegangen, diese auch zu bekommen, zumal sie sagten, dass sie verstehen, dass ich kurz Rücksprache halten muss. Am Sonntag habe ich Ihnen noch eine Mail geschrieben und heute morgen um 8:10 mit ihrer Kollegin gesprochen und gefragt, wann sie den Mietvertrag rausschicken, damit ich meinen Umzug planen kann. Dort habe ich erfahren ,dass es noch eine andere Interessentin gibt. Diese gab es aber sicher auch schon am Freitag als ich um 14:45, kurz vor Büroschluss, anrief. Hätten sie mir das gleich gesagt, hätte ich nicht andere Besichtigungen und eine andere Wohnung abgesagt, da ich ja davon ausging, diese sicher zu haben.
Ich wohne 300km entfernt und soll am 1.5. anfangen zu arbeiten und bin nun wieder obdachlos.
Fall kurzfristig doch noch eine andere Wohnung frei werden sollte, informieren Sie mich bitte, da es nun langsam knapp wird und ich ja andere Termine und Wohnungen abgesagt habe.
Sie erreich mich unter XYZ oder mobil ABC
Mit freundlichen Grüßen"
meine Güte, was ist nur alles in der vergangenen Woche passiert....eine zugesagte Wohnung, die 2 Tage später wieder abgesagt wird, eine erneute Wohnungssuche, ein erneutes Fingerwundtelefonieren sowie eine erneute Marathonfahrt von 06:30 bis 00:00 durch Lübeck und Mölln und Lübeck.
Und was man sich nciht alles für Löcher angucken muss und wie hoch die Mieten doch in kleinen Kurorten und großen Hansestädten sind und wieviele Leute nicht doch alles eine kleine Wohnung haben wollen... und, dass die Erkenntnis, dass es Vermieter gibt, die bei Vertragsabschluss vorm zum Einzug eine Woche später ein polizeiliches Führungszeugnis sehen wollen.
Nun bin ich wieder in Wartestellung und weiß wieder nicht so ganz, was ich tun soll, 3 Zimmern bzw Wohnungen erstmal von meiner Seite aus zusagen, damit ich evtl eine davon bekomme? und dann wieder, ganz böse, 2 absagen? nur eine zusagen und hoffen diese zu bekommen? doch was dann, wenn es doch nciht klappt? Und, was macht die große Unbekannte Jobcenter????
ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich es nicht in Ordnung finde, wie die Wohnungsvergabe jetzt geaufen ist und ich sehr enttäuscht bin. Sie sagen am Freitag um 14:30 zu mir, dass meine Unterlagen in Ordnung sind und ich die Wohnung haben kann.
Dann höre ich am Telefon zum ersten Mal davon, dass es eine Mindestmietdauer von bis zu 4 Jahren gibt. Das stand weder im Internet in der Anzeige, noch wurde das bei der Besichtigung genannt.
Nun hörte ich dieses also zum ersten Mal. Ich habe Ihnen gesagt, dass ich denke, mindestens ein Jahr dort zu bleiben, eigentlich länger, woraufhin Sie erwiderten, dass erstmal 1 Jahr in Ordnung sei und sie verstehen, dass ich nicht 4 Jahre zusagen kann, aber 1 ok sei. Da sie bei der Besichtigung vorschlugen, eine Elternbürgschaft meines Vaters einzureichen, war ich gezwungen, erst kurze Rücksprache zu halten. Sie sagten, dass das ok sei und sie Freitag bis 15 uhr oder Montag ab 8:00 wieder zu erreichen sind und ich mich melden solle. Ich habe Sie 15 min nach unserem Telefonat dann zurückgerufen und gesagt, dass ich die Wohnung auf jeden Fall haben will, mich Montag morgen aber noch mal melde. Auf Grund der positiven Resonanz und der Aussage, dass vorerst ein Jahr ok sind und ich die Wohung haben kann, bin ich davon ausgegangen, diese auch zu bekommen, zumal sie sagten, dass sie verstehen, dass ich kurz Rücksprache halten muss. Am Sonntag habe ich Ihnen noch eine Mail geschrieben und heute morgen um 8:10 mit ihrer Kollegin gesprochen und gefragt, wann sie den Mietvertrag rausschicken, damit ich meinen Umzug planen kann. Dort habe ich erfahren ,dass es noch eine andere Interessentin gibt. Diese gab es aber sicher auch schon am Freitag als ich um 14:45, kurz vor Büroschluss, anrief. Hätten sie mir das gleich gesagt, hätte ich nicht andere Besichtigungen und eine andere Wohnung abgesagt, da ich ja davon ausging, diese sicher zu haben.
Ich wohne 300km entfernt und soll am 1.5. anfangen zu arbeiten und bin nun wieder obdachlos.
Fall kurzfristig doch noch eine andere Wohnung frei werden sollte, informieren Sie mich bitte, da es nun langsam knapp wird und ich ja andere Termine und Wohnungen abgesagt habe.
Sie erreich mich unter XYZ oder mobil ABC
Mit freundlichen Grüßen"
meine Güte, was ist nur alles in der vergangenen Woche passiert....eine zugesagte Wohnung, die 2 Tage später wieder abgesagt wird, eine erneute Wohnungssuche, ein erneutes Fingerwundtelefonieren sowie eine erneute Marathonfahrt von 06:30 bis 00:00 durch Lübeck und Mölln und Lübeck.
Und was man sich nciht alles für Löcher angucken muss und wie hoch die Mieten doch in kleinen Kurorten und großen Hansestädten sind und wieviele Leute nicht doch alles eine kleine Wohnung haben wollen... und, dass die Erkenntnis, dass es Vermieter gibt, die bei Vertragsabschluss vorm zum Einzug eine Woche später ein polizeiliches Führungszeugnis sehen wollen.
Nun bin ich wieder in Wartestellung und weiß wieder nicht so ganz, was ich tun soll, 3 Zimmern bzw Wohnungen erstmal von meiner Seite aus zusagen, damit ich evtl eine davon bekomme? und dann wieder, ganz böse, 2 absagen? nur eine zusagen und hoffen diese zu bekommen? doch was dann, wenn es doch nciht klappt? Und, was macht die große Unbekannte Jobcenter????
Donnerstag, 8. April 2010
Wohnungssuche ist nicht lustig - und das Jobcenter auch nicht
tja es ist schon irgendwie bezeichnend, dass über die Hälfte dieser Blogeinträge immer mit dem Jobcenter zu tun haben...aber so ist das nun mal, denn die haben auch überall was mitzumischen. In der Wohnungssuche zum Beispiel. Erfhare ich nun, dass jedes einzelne Angebot eingereicht und begutachtet und zugestimmt werden muss. is ja im Grunde nicht ganz so schlimm, wenn man vor Ort wohnt und eine große Auswahl hat. Problematisch wird es allerdings, wenn bei Besichtigungsterminen schon 5 andere Interessenten dabei sind und die Tage vorher und hinterher noch mal an 4 Terminen mindestens genauso viele Menschen diese Wohnung begucken wollen. was dann dazu führt, dass man schnell "ja" sagen muss und eher weniger auf die Begutachtung der Arge/des Jobcenters warten kann weil dann nämlich schon einer der 50 anderen Interessenten zugeschlagen hat. das würde bedeuten, dass ich auf der Straße stehe, wie auch immer ich das drehe und wende, denn es warten ja (leider) nicht alle nur auf mich. Auf die Frage hin, was ich denn tun solle und ob ich nicht die Wohnung erstmal mieten kann, wenn ich weiß, dass sie in den Vorgaben liegt und genehmigt werden wird, und die Kaution und die Miete des ersten Monats selbst zahle, sagte man mir nur, ich sollte mich halt eher kümmern und nicht erst 3 Wochen bevor der Job beginnt und mir mehr als eine Wohnung angucken...womit wir beim Thema wären, dass ich ja vor, ich glaube 2 oder 3 Wochen mein Vorstellungsgespräch hatte und diesen Job in 3 Wochen anfangen soll und seitdem auf der Wohnungssuche bin, nur gibt es eben wenig kleine, verhältnismäßige, bezahlbare Wohnungen und davon hab ich mir genau ALLE gestern angesehen. Ich bin morgens um 6:15 losgefahren und war um 01:00 nachts wieder zu Hause... und dann möchte ich bitte nicht hören, ich kümmer mich nicht genug, vor allem, weil ich ja auch shcon 4 Vormittage am Telefon hing um rauszubekommen, wie das mit Zuschüssen ist (heute morgen nochmal, mit einer sehr sehr unfreundlichen und pampigen Frau, die gar nichts wusste und auch nicht wusste wen ich fragen könnte und woher ich die Informationen bekommen könnte und nur wusste, dass ich mich halt eher drum kümmern soll und nicht verstand, dass ich erst seit 2 Wochen weiß, dass ich in 3 anfangen kann und ich mich seitdem kümmer, nun ja, da wurde ich dann auch ein bisschen aufgebracht und wäre am liebsten durchs Telefon gesprungen,vor als sie sagte, dann müsse ich mich halt obdachlos melden..haha ah ja!) Wenn ich diesen Gedanken, dass ich keine Wohnung oder kein Zimmer bekomme, mal weiterspinne, dann sieht die worst case gedankenkette so aus:
Ich habe mir meinen Job selbst geschaffen und darf arbeiten ab 1. des nächsten Monats --> Ich gehe auf Wohnungssuche --> ich finde nach langem Suchen aus der Ferne etwas annehmbares (von der Traumwohnung will ich hier ja gar nich sprechen) --> ich will die WOhnung und sage dem Vermieter, dass ich sie will, aber erst ein Mietangebot brauche --> das lege ich dem Jobcenter vor ---> das bearbeitet und bearbeitet und bearbeitet ("wenn sie zum 1. einziehen wollen dann sind sie nun aber schon fast ein bisschen spät") --> es wird zugestimmt, ich darf die Wohnung nehmen, da es aber 20 Interessenten gab, hat die WOhnung nun wer anderes bekommen --> ich bin obdachlos und gehe auf WOhnungssuche --> ich finde etwas und muss es dem Amt vorlegen, das bearbeitet und bearbeitet und bearbeitet--> es hat jemand anderes bekommen---> der nächtse erste ist da --> ich bin obdachlos und kann meinen Job nicht antreten --> also bekommt ihn jemand anderes, der vor Ort ist --> ich bleibe zu Hause und bleibe Hartzi ohne Arbeit.... jaa wohl!
nun denk ich nicht, dass es so kommen wird, aber theoretisch ist die Gefahr da und da frag ich mich ein weiteres Mal, was falsch ist am System...
Eigentlich wollte ich aber über die Wohnungen berichten.entschuldigung. Also, ich war nun gestern unterwegs und habe um 10.00 um 12:00 um 16:00 um 17:00, 17:30 und um 20:00 Wohnungen und Zimmer und WGs in verschiedenen Städten angeschaut (soviel zum Thema "dann müssten sie sich schon mehr als eine Wohnung anschauen")und mich von der Vorstellung verabschiedet, dass ich alle meine Sachen und Möbel mitnehmen kann, hab ich mich nun endgültig verabschiedet. Auch in den WOhnungen ist für einen annehmbaren Preis höchstens 1 Zimmer drin und dass ist dann unter 20qm groß. Eine 34qm Wohnung mit Winzbad und Winzküche (plus Flur und ca 17qm Wohnschlafzimmer) käme evtl in Frage, das andere war ein megadunkles, altes und muffig riechendes Loch mit okkerfarbenem Teppich und einem klitzekleinen Raum in dem die "Küchenzeile", bestehend aus einer Spüle und einer Mikrowelle, noch enthalten war. Stellt man sein Bett rein, is das Loch auch schon voll! Die nächste war mit NK+HK+Strom+Telefon dann doch zu teuer plus mitten an der Hauptstraße und auch recht alt,die nächste im 6. Stock über nem Lagerhaus (ohne Lift natürlich), mit komisch aussehenden Menschen davor, aber sonst noch zur Not ok. Als letztes hatte ich noch ein WG-Casting für ein Zimmer in einer 6er WG in einem Albau mit gigantisch hohen Decken. Die Leute dort waren alle sehr nett, sind älter als ich und arbeiten bzw einer studiert.
Tja und nun wart ich auf Nachricht, ob ich irgendwo theoretisch einziehen darf und ob irgendwer tatsächlich darauf wartet, dass mein Amt dem ganzen Kram zustimmt...sonst...ihr wisst..worst case-scenario....und so...ne?
Ich habe mir meinen Job selbst geschaffen und darf arbeiten ab 1. des nächsten Monats --> Ich gehe auf Wohnungssuche --> ich finde nach langem Suchen aus der Ferne etwas annehmbares (von der Traumwohnung will ich hier ja gar nich sprechen) --> ich will die WOhnung und sage dem Vermieter, dass ich sie will, aber erst ein Mietangebot brauche --> das lege ich dem Jobcenter vor ---> das bearbeitet und bearbeitet und bearbeitet ("wenn sie zum 1. einziehen wollen dann sind sie nun aber schon fast ein bisschen spät") --> es wird zugestimmt, ich darf die Wohnung nehmen, da es aber 20 Interessenten gab, hat die WOhnung nun wer anderes bekommen --> ich bin obdachlos und gehe auf WOhnungssuche --> ich finde etwas und muss es dem Amt vorlegen, das bearbeitet und bearbeitet und bearbeitet--> es hat jemand anderes bekommen---> der nächtse erste ist da --> ich bin obdachlos und kann meinen Job nicht antreten --> also bekommt ihn jemand anderes, der vor Ort ist --> ich bleibe zu Hause und bleibe Hartzi ohne Arbeit.... jaa wohl!
nun denk ich nicht, dass es so kommen wird, aber theoretisch ist die Gefahr da und da frag ich mich ein weiteres Mal, was falsch ist am System...
Eigentlich wollte ich aber über die Wohnungen berichten.entschuldigung. Also, ich war nun gestern unterwegs und habe um 10.00 um 12:00 um 16:00 um 17:00, 17:30 und um 20:00 Wohnungen und Zimmer und WGs in verschiedenen Städten angeschaut (soviel zum Thema "dann müssten sie sich schon mehr als eine Wohnung anschauen")und mich von der Vorstellung verabschiedet, dass ich alle meine Sachen und Möbel mitnehmen kann, hab ich mich nun endgültig verabschiedet. Auch in den WOhnungen ist für einen annehmbaren Preis höchstens 1 Zimmer drin und dass ist dann unter 20qm groß. Eine 34qm Wohnung mit Winzbad und Winzküche (plus Flur und ca 17qm Wohnschlafzimmer) käme evtl in Frage, das andere war ein megadunkles, altes und muffig riechendes Loch mit okkerfarbenem Teppich und einem klitzekleinen Raum in dem die "Küchenzeile", bestehend aus einer Spüle und einer Mikrowelle, noch enthalten war. Stellt man sein Bett rein, is das Loch auch schon voll! Die nächste war mit NK+HK+Strom+Telefon dann doch zu teuer plus mitten an der Hauptstraße und auch recht alt,die nächste im 6. Stock über nem Lagerhaus (ohne Lift natürlich), mit komisch aussehenden Menschen davor, aber sonst noch zur Not ok. Als letztes hatte ich noch ein WG-Casting für ein Zimmer in einer 6er WG in einem Albau mit gigantisch hohen Decken. Die Leute dort waren alle sehr nett, sind älter als ich und arbeiten bzw einer studiert.
Tja und nun wart ich auf Nachricht, ob ich irgendwo theoretisch einziehen darf und ob irgendwer tatsächlich darauf wartet, dass mein Amt dem ganzen Kram zustimmt...sonst...ihr wisst..worst case-scenario....und so...ne?
Donnerstag, 1. April 2010
Jobcenter/ARGE Episode 7.899 + Wohnungskrampf
ich bin kurz davor mein bitter erkämpftes und selbst geschaffenes Jobangebot doch wieder abzusagen, denn ich finde keine bezahlbare Bleibe, weder vor Ort noch in der 50km Umgebung. da mein Gehalt gering ist und ich damit in die Riege der Geringverdiener aufsteige, stünde mir Unterstützung von Amts Wegen zu. Ich hing schon letzte Woche ständig am Telefon, um herauszubekommen, wieviel das ungefähr wäre, damit ich das bei der Wohnungssuche berücksichtigen kann, da konnte mir aber an 3 verschiedenen Stellen niemand etwas sagen, noch dazu war die Antwort auf meine Email, dass sich mein jetziges Jobcenter darum kümmern müsse, während die sagen, das dortige sei zuständig.
Nun machte ich mich also auf die Suche nach Wohnungen oder wenigstens WG Zimmern in bis zu 40 km Enterfernung (wo ja noch ein horrender Monatskartenpreis fürs Hin- und Herfahren hinzukommt, mal ganz davon abgesehen, dass mir, als über 25jähriger, eine eigene Wohnung zustehen würde), aber dort scheint es nicht so richtig zu klappen. Ich durchsuche jeden Tag die Wohnungsanzeigen sowie die WG anzeigen, schreibe Gesuche und Mails und SMS und telefoniere..und telefoniere....und telefoniere...
Nun sitze ich schon wieder den ganzen Morgen am Telefon, ARGE A, ARGE B (je nachdem wo ich denn wohnen würde), Wohngeldamt, nochmal ARGE B, dann nen Makler (wobei ich mir die Courtage gar nicht leisten kann) und und und... Wenigstens wurde mir jetzt erklärt wie gerechnet wird bzw wie ich mir alles selbst ausrechnen kann. Also, wenn ich das richtig verstehe setzt sich mein Bedarf aus der verhältnismäßigen Nettokaltmiete der entsprechenden Mietobergrenze + Heiz und Betriebskosten zusammen + Hartzi Grundsicherung von 359€ = Bedarf. Davon wird mein Einkommen abgezogen, wobei es da Freibeträge gibt, da man ja arbeitet. Das sind dann 100€ + 20% vom übrigbleibenden Rest als Freibetrag. Das wird dann von meinem bedarf abgezogen....sagt ARGE A..... ARGE B rechnet allerdings anders. Laut dieser liege ich soundso viel Euro über dem Grundbedarf und die rechnet dann die Miete (Mietobergrenze inkl Betriebskosten, aber ohne Heizung) minus die Euro, die ich überm Grundbedarf liege und sagt ich würde ungefähr das bekommen....des Weiteren wurde ich zur Wohngeldstelle überwiesen, und dieser Herr dort rechnet nochmal anders, denn da sind es Einkünft minus Miete, pauschal werden vom Einkommen für Kranken- und pflegeversicherung 20% abgezogen (kommen noch Steuern dazu dann 30%, was dann das Nettoeinkommen für die Berrechnung des Wohngeldes ergibt. So würde ich bei einer WOhnung, die an der Mietobergrenze liegt, X Euro bekommen, würde die Wohnung allerdings weniger Kosten, wird auch das Wohngeld weniger, wobei es sehr rapide absteigt. Noch hinzu kommt, dass ich einen eventuellen Mietvertrag nicht einfach so unterschreiben kann, sondern ein schriftliches Wohnungsangebot brauche, damit zu meinem Jobcenter rennen muss und das da einreichen muss. (Nicht, dass das irgendwie einen schlechten Eindruck auf einen zukünftigen Vermieter machen würde, nööö gar nicht). Die berechnen dann und müssen eine Zusicherung geben (Ich habe also quasi einen Vormund namens Jobcenter) und dann dackel ich mit allem zum Jobcenter A oder B (entweder im Arbeitsort oder im Wohnort, je nachdem wo ich wohn) und muss dort EINEN KOMPLETT NEUEN Hartz IV antrag stellen mit allem drum und dran...was mich ja aus Erfahrung schon wieder mindestens 4 Vormittage kostet...und sollte ich wieder falsche Formulare bekommen, nochmal länger. (Denn letzte Woche hab ich Förderung und Reisekosten beantragt, allerdings ein Formular (per Post!) für Bewerbungskosten bekommen, was nun alles nicht geht und nun keiner weiß wie, was, wo! Jedenfalls war ich extra deswegen nochmal bei meinem Lieblingsjobcenter... nicht, dass es einfacher wäre, wenn man sich einfach selbst alle Formulare runterladen könnte, aber das nur mal so am Rande)
außerdem versteh ich in den Wohnungsanzeigen den Terminus "Warmmiete" nicht, denn für mich beeinhaltet das Wort "warm" in Warmmiete, dass die Wohnung dann warm ist, also Heizung hat und warmes Wasser. Allerdings steht in den Wohnungsanzeigen immer:" Kaltmiete zzgl. NK (soweit klar): XY €", "Nebenkosten: Z€", "Warmmiete: XYZ€", "Heizkosten in den Nebenkosten enthalten? Nein" und bei manchen steht dann noch bei, dass man, neben Strom, auch noch Wasser und Heizung eigenständig abrechnen muss, plus bei der einen Wohnung stand noch, dass man noch eine Instandhaltungspauschale von 32€/Monat zahlen muss...plus, wenn man braucht, einen Stellplatz für 35€, plus, wenn mann eine Einbauküche will, 25€ extra, plus, wenn man Laminat will, nochmal 10€ hinzukommen... da ist die Presistruktur von Ryanair und Konsorten direkt übersichtlich gegen.
Ich habe echt keine Lust mehr und bin kurz davor, meinen selbstgeschaffenen Job wieder abzusagen und noch n paar Monate länger Hartzi hier zu sein und dann zu warten, dass ich was finde, wo ich genug Geld zum Leben verdiene. Es kann doch nicht sein, dass ich nen Job absagen muss, weil ich keine Wohnung bekomme und es einfacher ist, zu Hause faul rumzusitzen anstatt einer Arbeit nachzugehen, weil alles viel zu umständlich ist (da denk ich aber beispielsweise auch schon wieder an diese Praktikumssache....)
Nun machte ich mich also auf die Suche nach Wohnungen oder wenigstens WG Zimmern in bis zu 40 km Enterfernung (wo ja noch ein horrender Monatskartenpreis fürs Hin- und Herfahren hinzukommt, mal ganz davon abgesehen, dass mir, als über 25jähriger, eine eigene Wohnung zustehen würde), aber dort scheint es nicht so richtig zu klappen. Ich durchsuche jeden Tag die Wohnungsanzeigen sowie die WG anzeigen, schreibe Gesuche und Mails und SMS und telefoniere..und telefoniere....und telefoniere...
Nun sitze ich schon wieder den ganzen Morgen am Telefon, ARGE A, ARGE B (je nachdem wo ich denn wohnen würde), Wohngeldamt, nochmal ARGE B, dann nen Makler (wobei ich mir die Courtage gar nicht leisten kann) und und und... Wenigstens wurde mir jetzt erklärt wie gerechnet wird bzw wie ich mir alles selbst ausrechnen kann. Also, wenn ich das richtig verstehe setzt sich mein Bedarf aus der verhältnismäßigen Nettokaltmiete der entsprechenden Mietobergrenze + Heiz und Betriebskosten zusammen + Hartzi Grundsicherung von 359€ = Bedarf. Davon wird mein Einkommen abgezogen, wobei es da Freibeträge gibt, da man ja arbeitet. Das sind dann 100€ + 20% vom übrigbleibenden Rest als Freibetrag. Das wird dann von meinem bedarf abgezogen....sagt ARGE A..... ARGE B rechnet allerdings anders. Laut dieser liege ich soundso viel Euro über dem Grundbedarf und die rechnet dann die Miete (Mietobergrenze inkl Betriebskosten, aber ohne Heizung) minus die Euro, die ich überm Grundbedarf liege und sagt ich würde ungefähr das bekommen....des Weiteren wurde ich zur Wohngeldstelle überwiesen, und dieser Herr dort rechnet nochmal anders, denn da sind es Einkünft minus Miete, pauschal werden vom Einkommen für Kranken- und pflegeversicherung 20% abgezogen (kommen noch Steuern dazu dann 30%, was dann das Nettoeinkommen für die Berrechnung des Wohngeldes ergibt. So würde ich bei einer WOhnung, die an der Mietobergrenze liegt, X Euro bekommen, würde die Wohnung allerdings weniger Kosten, wird auch das Wohngeld weniger, wobei es sehr rapide absteigt. Noch hinzu kommt, dass ich einen eventuellen Mietvertrag nicht einfach so unterschreiben kann, sondern ein schriftliches Wohnungsangebot brauche, damit zu meinem Jobcenter rennen muss und das da einreichen muss. (Nicht, dass das irgendwie einen schlechten Eindruck auf einen zukünftigen Vermieter machen würde, nööö gar nicht). Die berechnen dann und müssen eine Zusicherung geben (Ich habe also quasi einen Vormund namens Jobcenter) und dann dackel ich mit allem zum Jobcenter A oder B (entweder im Arbeitsort oder im Wohnort, je nachdem wo ich wohn) und muss dort EINEN KOMPLETT NEUEN Hartz IV antrag stellen mit allem drum und dran...was mich ja aus Erfahrung schon wieder mindestens 4 Vormittage kostet...und sollte ich wieder falsche Formulare bekommen, nochmal länger. (Denn letzte Woche hab ich Förderung und Reisekosten beantragt, allerdings ein Formular (per Post!) für Bewerbungskosten bekommen, was nun alles nicht geht und nun keiner weiß wie, was, wo! Jedenfalls war ich extra deswegen nochmal bei meinem Lieblingsjobcenter... nicht, dass es einfacher wäre, wenn man sich einfach selbst alle Formulare runterladen könnte, aber das nur mal so am Rande)
außerdem versteh ich in den Wohnungsanzeigen den Terminus "Warmmiete" nicht, denn für mich beeinhaltet das Wort "warm" in Warmmiete, dass die Wohnung dann warm ist, also Heizung hat und warmes Wasser. Allerdings steht in den Wohnungsanzeigen immer:" Kaltmiete zzgl. NK (soweit klar): XY €", "Nebenkosten: Z€", "Warmmiete: XYZ€", "Heizkosten in den Nebenkosten enthalten? Nein" und bei manchen steht dann noch bei, dass man, neben Strom, auch noch Wasser und Heizung eigenständig abrechnen muss, plus bei der einen Wohnung stand noch, dass man noch eine Instandhaltungspauschale von 32€/Monat zahlen muss...plus, wenn man braucht, einen Stellplatz für 35€, plus, wenn mann eine Einbauküche will, 25€ extra, plus, wenn man Laminat will, nochmal 10€ hinzukommen... da ist die Presistruktur von Ryanair und Konsorten direkt übersichtlich gegen.
Ich habe echt keine Lust mehr und bin kurz davor, meinen selbstgeschaffenen Job wieder abzusagen und noch n paar Monate länger Hartzi hier zu sein und dann zu warten, dass ich was finde, wo ich genug Geld zum Leben verdiene. Es kann doch nicht sein, dass ich nen Job absagen muss, weil ich keine Wohnung bekomme und es einfacher ist, zu Hause faul rumzusitzen anstatt einer Arbeit nachzugehen, weil alles viel zu umständlich ist (da denk ich aber beispielsweise auch schon wieder an diese Praktikumssache....)
Samstag, 27. März 2010
Mission: Wohnungssuche
Mission Wohnungssuche = Mission impossible, denn der kleinstädtische Wohnungsmarkt sieht eher mau aus. Ich gebe zu, ich such erst seit ein paar Tagen und habe auch noch ein paar weitere Tage Zeit, allerdings würde es mir, der Planung durchaus zugewandtem Menschen, besser gehen, ich wüsste so ungefähr, wo ich in 5 Wochen hausen würde. Das wäre alles kein Problem, wenn ich mindestesn eine Kleinfamilie wäre. Wohnungen mit 65qm und mehr gibt es reichlich, wobei reichlich so ca 5-10 bedeutet. Kleine Wohungen mit am liebsten 2 Zimmern sind Mangelware und existieren eigentlich gar nicht. Zwar würde es mir überhaupt gar nichts ausmachen, auch in eine Wohnung mit drei Räumen und 80qm zu ziehen (auch wenn ich keinen Plan hätte, was ich mit dem dritten Zimmer anfangen sollte, Schlafzimmer, Wohnzimmer und Zimmer-Zimmer?), doch fehlt mir hierfür das nötige Kleingeld. Die Zeit betrachtet, die die Anzeigen schon online sind und auch die Anzahl der Anziegen, die ich in der letzten Samstagszeitung finden konnte, deuten auch nicht darauf hin, dass der kleinstädtische Wohnungsmarkt einem rasanten Wandel unterlegen ist, so dass ich gerade nicht glaube, so wahnsinnig schnell was passendes und bezahlbares zu finden. Auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass da noch was kommen kann. Allerdings muss ich die Bearbeitungszeit des Amtes mit einkalkulieren und die richtige Reihenfolge des Beantragens beachten, denn als moderner Geringverdiener würden mir eventuelle Zuzahlungen verausgesagt. Genau, eventuell...das ist der springende Punkt bei der Sache, die mir ja eventuell auch eine der vorhandene Buden ermöglichen könnte, sollte die Angemessenheit denn gewahrt sein...dieses ist bei 65qm allerdings nicht gegeben...ein Teufelskreis...
Meine neuesten Überlegungen ziehlen dahin, in ein WG-Zimmer in der nächst angrenzenden großen Stadt zu ziehen, zu der einmal in der Stunde für horrende Kosten ein Zug fährt und meine Zeit zum und vom Arbeitsplatz sogleich ansteigen lässt bei gleichzeitigem Verlust von Wohnquadratmetern, da ein WG Zimmer nun mal nur ein Zimmer ist und dort das gleiche kostet, wie iene kleinstädtische Wohnung, die es aja aber in Angemessenheit nicht gibt.... ich weiß also auch nicht recht... nur: Ich brauch ne Wooooohhhnnuuuung!
Meine neuesten Überlegungen ziehlen dahin, in ein WG-Zimmer in der nächst angrenzenden großen Stadt zu ziehen, zu der einmal in der Stunde für horrende Kosten ein Zug fährt und meine Zeit zum und vom Arbeitsplatz sogleich ansteigen lässt bei gleichzeitigem Verlust von Wohnquadratmetern, da ein WG Zimmer nun mal nur ein Zimmer ist und dort das gleiche kostet, wie iene kleinstädtische Wohnung, die es aja aber in Angemessenheit nicht gibt.... ich weiß also auch nicht recht... nur: Ich brauch ne Wooooohhhnnuuuung!
Mittwoch, 24. März 2010
das Leben ist eine Pralinenschachtel - man weiß nie was kommt....
Wie das Leben in abgedroschenen Phrasen so spielt, kommt erstens alles anders und zweites als man denkt und schwupps, hat man sich seine eigene Stelle geschaffen. War ich letzte Woche noch am Boden zerstört, habe ich heute ein Erfolgserlebnis zu vermelden: Joooob! und das nach Initiativbewerbung und eigentlich ohne damit gerechnet zu haben und nun ein bisschen überrumpelt. Zwar zunächst befristet auf ein Jahr, aber wer den neueste Spiegeltitel gelesen hat, der weiß ja, dass befristete Verträge voll in sind und von daher ist das schon ganz ok. Mein weiterer Lebensweg bringt mich auch meinem vorläufigen Endziel, der schönen Hansestadt Hamburg, näher, denn ich werde in dessen Großbereich der Metropolregion ziehen...haha, weniger pompös gesagt ist es eine kleine Stadt zwischen Hamburg und Lübeck, Metropolregion klingt aber einfach besser :-) nun werde ich also vorläufig meine Sachen, die ich gerade ausgepackt habe, wieder einpacken und mir eine neue Wohnung suchen, um dann ab Mai in die 40Std Woche zu starten.... ich glaub, dass das sehr aufregend und neu wird und vor allem mit vielen neuen Aufgaben auf Gebieten, in denen ich vorher noch nie irgendwas gemacht habe...aber wie heißt es so schön? man wächst mit seinen Aufgaben. Freuen tu ich mich vor allem, dass ich tatsächlich etwas mit Skandinavienbezug gefunden habe und mich nun beruflich mit diesem schönen Flecken Erde beschäftigen darf. Wer weiß, wo mich das danach wieder hinbringt...ich denke jedenfalls, dass ich viel Neues lernen kann, etwas altes Anwenden kann und sich meine großen Mühen (und Spaß) des nebenbei als Hobby Sprachenlernens ausgezahlt hat. denn das waren meine Qualifikationen,mit denen ich meine neue Stelle geschaffen haben.... ja... nun gehts also bald weiter. wer noch hier in der Nähe ist, der möge sich bitte ganz unbedingt bei mir melden, bis ich dann wieder die Biege mache und Schleswig Holsteiner Deern werd.... juhuu!
Freitag, 19. März 2010
Das Leben eines Hartzis...
mir ist langweilig, und ich habe keine Lust, zu nix. Ich fühle mich unmotiviert und kann mich nur schwer aufraffen aus dem Haus zu gehen und das obwohl ich eigentlich bis jetzt immer irgendwas zu tun hatte. Erst die Renovierung meines neuen Reiches, dann die ganzen Termine mit dem Jobcenter, dann ein bisschen Dachboden aus- und aufräumen, Kuchen und andere Leckereien backen, einmal die Woche meinen Sprachkurs und nicht zu letzt das ständige stundenlange Jobsuchen und noch mehr Stunden andauernde bewerben. ich kann mich eigentlich nicht beklagegen gar nichts zu tun zu haben. Trotzdem bahnt sich die Unzufriedenheit schon jetzt so langsam ihren Weg. was mich vor allem nervt ist diese ewige Planungsunsicherheit. keine Ahnung, wo ich in 2 Monaten bin, keine Ahnung was ich da tue, keine Ahnung, ob es sich lohnt hier irgendwas anzufangen, wenn man dann doch woanders hin muss, keine Ahnung, was in der nahen Zukunft los ist. Meine Planung reicht, wenn überhaupt, immer nur von Woche zu Woche, zwar rechne ich nicht im geringsten damit, dass sich an meiner Situation so wahnsinnig schnell irgendwas ändert, doch weiß man nie, was da kommen mag. Bewerbungen sind ja viele geschrieben und Antworten kommen entweder gar nicht oder wahnsinnig spontan "heute ist Montag, bitte kommen Sie Freitag ca 800km entfernt her und leider können wir keine Fahrt- oder Übernachtungskosten übernehmen" ist da noch langfristig....
Außerdem lebe ich noch mehr online als eh schon. in meiner neuen, alten Heimat leben noch ganze 2 Leute, die da früher auch schon gewohnt haben. Ich freue mich jedes Mal, diese zu treffen, allerdings wäre noch mehr Gesellschaft auch nicht das allerschlechteste. also schalte ich morgens meinen Computer ein und abends zum schlafengehen wieder aus, tageshöhepunkt ein kleines, rotes Häkchen in den Social Media Netzwerken links oben ober eine Email von entfernt lebenden Menschen.
Zudem werde ich hier dick, fett und rund. Ich gehe ja quasi kaum noch aus dem Haus, esse aber mehr als vorher und das Fahrradfahren fällt auch weg...
so und in alter "Notting Hill" Wer-ist-so-bemitleidenswert-und-hat-den-letzten-Cookie(?)-verdient-manier erhebe ich hiermit Anspruch darauf :-)
Außerdem lebe ich noch mehr online als eh schon. in meiner neuen, alten Heimat leben noch ganze 2 Leute, die da früher auch schon gewohnt haben. Ich freue mich jedes Mal, diese zu treffen, allerdings wäre noch mehr Gesellschaft auch nicht das allerschlechteste. also schalte ich morgens meinen Computer ein und abends zum schlafengehen wieder aus, tageshöhepunkt ein kleines, rotes Häkchen in den Social Media Netzwerken links oben ober eine Email von entfernt lebenden Menschen.
Zudem werde ich hier dick, fett und rund. Ich gehe ja quasi kaum noch aus dem Haus, esse aber mehr als vorher und das Fahrradfahren fällt auch weg...
so und in alter "Notting Hill" Wer-ist-so-bemitleidenswert-und-hat-den-letzten-Cookie(?)-verdient-manier erhebe ich hiermit Anspruch darauf :-)
Donnerstag, 11. März 2010
Jobcenter Episode 6: alles gut
und was soll ich sagen? ich habe diesmal nichts zu beanstanden!ehrlich jetzt! und da ich hier jetz immer so viel gemeckert habe, finde ich, muss ich das auch mal mitteilen, wenn alles super geklappt hat und kein Grund zur Beschwere besteht. Mein Herr Jobvermittler ist sehr nett und fast so motiviert und engagiert wie er mich bei anderen beschrieb. er setzt sich ein, dass das mit dem Praktikum irgendwie doch noch klappt und ist auch noch ein heldenhafter Kollege seiner Nachbarin.
nur n Job hat er leider nicht für mich! auch nicht landes- oder bundesweit! das war mir eigentlich eh schon klar, weil ich ja die Stellenbörse auch schon gecheckt hatte, aber auch nach der Einrichtung meines Profils gab es leider keine Treffer. Nun ja, er traue mir aber durchsaus zu, in den privaten Jobbörsen mein Glück zu versuchen. das konnte ich ja auch gleich beweisen, da ich meine mit 25 Bewerbungen gefüllte Mappe als den geforderten "Nachweis der Bewerbungstätigkeit" gleich mitgebracht hatte.
trotzdem gab es gleich viel Aufregung dank eines fast eskalierenden, handfesten Streits im Nachbarbüro, in dem sich ein sehr, sehr großer und sehr, sehr dicker Mann sehr, sehr aufregte. Wir waren gerade dabei auszumachen, ob ich nun Grundwissen, erweitertes Wissen oder Expertenwissen in dem einen oder anderen Gebieten habe (erinnerte mich irgendwie an meine KoWi Prüfung und die verschiedenen Arten des Wissens) ja und dann tönte vom Nebenraum auch schon gaanz lauter Krach "ich hole die Polizei, so lasse ich mich nicht behandeln, ich rufe die Polizei, sie kriegen ne Anzeige" und das in einer Lautstärke und einem Ton... es schallte den gesamten Flur hinab, was meinen Vermittler veranlasste, heldenhaft dazwischen zu gehen, bis sich alles wieder beruhigt hatte...auch er!
eine Aufregung war das! aber am Ende alles gut, *puh*
nur n Job hat er leider nicht für mich! auch nicht landes- oder bundesweit! das war mir eigentlich eh schon klar, weil ich ja die Stellenbörse auch schon gecheckt hatte, aber auch nach der Einrichtung meines Profils gab es leider keine Treffer. Nun ja, er traue mir aber durchsaus zu, in den privaten Jobbörsen mein Glück zu versuchen. das konnte ich ja auch gleich beweisen, da ich meine mit 25 Bewerbungen gefüllte Mappe als den geforderten "Nachweis der Bewerbungstätigkeit" gleich mitgebracht hatte.
trotzdem gab es gleich viel Aufregung dank eines fast eskalierenden, handfesten Streits im Nachbarbüro, in dem sich ein sehr, sehr großer und sehr, sehr dicker Mann sehr, sehr aufregte. Wir waren gerade dabei auszumachen, ob ich nun Grundwissen, erweitertes Wissen oder Expertenwissen in dem einen oder anderen Gebieten habe (erinnerte mich irgendwie an meine KoWi Prüfung und die verschiedenen Arten des Wissens) ja und dann tönte vom Nebenraum auch schon gaanz lauter Krach "ich hole die Polizei, so lasse ich mich nicht behandeln, ich rufe die Polizei, sie kriegen ne Anzeige" und das in einer Lautstärke und einem Ton... es schallte den gesamten Flur hinab, was meinen Vermittler veranlasste, heldenhaft dazwischen zu gehen, bis sich alles wieder beruhigt hatte...auch er!
eine Aufregung war das! aber am Ende alles gut, *puh*
Dienstag, 9. März 2010
Renovierungsgoldmedaille ich komme!
inzwischen habe ich herausgefunden, was in dem ominösen schwedischen Zeitungsartikel über das Leben nach Olympia stand und auch, wie man darüber hinwegkommt. Sinngemäß sagte die Psychologin, dass es normal sei, eine Leere zu verspüren und man darüber hinweg komme, indem man sich neue, eigene Aufgaben suche, die man immer schon machen wollte und in denen man seine eigenene Goldmedaille gewinnen kann. Super was? Wie gut, dass mein Wohnimmer schon seit Wochen endlich fertig renoviert werden muss, juhu, meine neue Aufgabe. und die habe ich sehr gewissenhaft erfüllt. In Zeit, wo ich sonst immer brav Olympia geguckt habe, habe ich nun endlich alle alten Schränke ausgeräumt und aussortiert. sie sind auf den Müll oder in andere Zimer gekommen und ich habe endlich angefangen zu streichen. Sogar die Decke plus natürlich alle Wände. Meine neue Wohnwand wartete schon seit Wochen auf einen Aufbau und so habe ich mich endlich mal ihrer angenommen. Ein dicker großer Beutel voller kleinerer Beutel und noch kleinerer Beutel, die so wunderhübsche Bezeichnungen trugen wie 2056, 2068 und 1546 aus denen sich dann bei genauerer Betrachtung ergab, dass sich in diesen Beuteln dann Beutel mit der Schraube 532, Dübel 386, Schraube 125 und Schraube 856 versteckten, nur dass es wesentlich mehr Beutel als eben diese waren, so dass ein gefühltes 10.000 Teile Puzzle vor mir lag. Die Beschreibung war nur bebildert und kommunizierte in eben diesen Zahlen mit mir, kombiniert mit einem Rechteck mit 2 punkten oben und einem unten und der Bezeichnung T3C1, was dann, nach einiger Anstrengung des Denkapparates dann erahnen ließ, dass es sich hierbei um Teil 3 aus Collie 1 (ja, was ist eigentlich ein Collie, warum können die auch nicht Box, Kiste oder Verpackung schreiben) ist. Also nahm ich den Akkuschrauber, für den ich noch einen PZ Bit brauchte, da ich nur PH Bits hatte, damit alles reibungslos funktioniert, nahm T3C1 zur Hand und schraubte Schraube 125 sowie Dübel 386 aus den Beuteln 2056 und 2068 mit dem PZ 2 Bit des Akkuschraubers hinein, bevor ich das dann an allen anderen 9.999 Puzzleteilen wiederholte und *schwupps* waren Schrankwand und Kleiderschrank aufgebaut. :-) nun mussten noch alle meine alten Studi-Möbel, zwischengelagert in der Garage, irgendwie auch noch rein, aber selbst das hat funktioiert, so dass ich jetzt das schönste Wohnzimmer aller Zeiten mein eigenes nenne darf, juhu! ich finde, ich hab die Goldmedaille verdient und das Olympialoch erfolgreich überwunden!
Montag, 1. März 2010
Olympische Ringe...
unter den Augen, oh ja, die habe ich. Durch das ganze Olympia gegucke hat der Schlaf ein wenig gelitten udn nun, da Olympia vorbei is, habe ich ein Problem: was mache ich nur heute abend ab 18:00? zugegebenermaßen hat Olympia einen sehr großen Teil meines Tages ausgemacht, angefangen mit den ersten Sendungen um 18 Uhr, bis hin zu Curlen zum Einschlafen oder sogar Eishockey in den frühe morgenstunden. Was mach ich heut abend, ohne diese Spannung, ohne das Mitfiebern und das Daumendrücken und Anfeuern vorm TV (ja, ich bin sicher, die Sportler hören mich durch das Fernsehen, ganz bestimmt), die Frage, ob die Biathleten die Scheiben Treffen, die Skispringer abstürzen oder nich und ob Maria noch ne Medaille macht? ohne Berndti und Waldi, gerade jetzt, wo ich das Geheimnis um die drapierte Brezeln auf dem ARD Tisch unter der karierten Serviette gelöst habe, sagte er doch im Interview "und nun geh und iss erstmal was g'scheidt's, das hier is ja alles nur Dekoration" und dahinter flatterte sein Manuskript auf... hach Waldi :-)
Aus Schweden wurde ich darauf hingewiesen, dass es dort in einer Zeitung einen Artikel über "Olympia-Abstinenz" und das "Leben danach" gab... leider konnte mir aber keiner sagen, wie man diese Abstinenz überwindet...
Werde heute versuchen, mit genauso viel Spannung und Freude, wie ich angefeuert habe, meine neuen Möbel aufzubauen... ob das auch so aufregend wird?
tja, schaun wir mal. jedenfalls kann ich heute nacht mal wieder richtig schlafen, dann verschwinden wenigsten die Olympischen Ringe unter den Augen...und... nach Olympia is vor der WM ;-)
Aus Schweden wurde ich darauf hingewiesen, dass es dort in einer Zeitung einen Artikel über "Olympia-Abstinenz" und das "Leben danach" gab... leider konnte mir aber keiner sagen, wie man diese Abstinenz überwindet...
Werde heute versuchen, mit genauso viel Spannung und Freude, wie ich angefeuert habe, meine neuen Möbel aufzubauen... ob das auch so aufregend wird?
tja, schaun wir mal. jedenfalls kann ich heute nacht mal wieder richtig schlafen, dann verschwinden wenigsten die Olympischen Ringe unter den Augen...und... nach Olympia is vor der WM ;-)
Freitag, 26. Februar 2010
Curling Vokalben mit Team Edin
Ach nee, was ist das spannend, alle vier Jahre finde ich Curling unheimlich spannend, vergesse aber in den Jahren zwischendrin schon wieder, wie spannend es ist. Aber wo ich mich jetzt entschlossen habe, 2018 bei Olympia dabei sein zu wollen, betrachte ich das ganze natürlich viel intensiver. Am besten geeignet zur intensiven Betrachtung sind die Schweden, die "Lag Edin" um Skip Niklas Edin. Und die sind nicht nur zur intensiven Betrachtung geeignet, weil sie einfach super spielen, sondern auch, weil sie noch sehr nett dabei aussehen. Gestern gegen Kanada wirkten sie gleich noch schicker, hatte man doch als Gegener den alten, glatzköpfigen kanadischen "Air Jorden des Curling". Allerdings ist der, wie sein Spitzname schon sagt, sehr, sehr gut, so dass die Schweden, wie ich lernte sogar Europameister, nach einem richtig guten und spannenden Spiel, am Ende dann doch sehr bedröppelt dreinschauten. Das Können der beiden Teams gab mir aber die Möglichkeit, viele neue Vokabeln zur Vorbereitung meines ersten Curlingversuchs aufzuschnappen. Ein "Take out" jagte den nächsten, gefogt von mehreren "Double Take outs" und die Wichtigkeit des "Recht des letzten Steines" nicht zu unterschätzen, in dem er einfach nur einen "raw" hätte spielen müssen...jaja, so kann man direkt gespielte Steine beim Eisstockschießen deluxe auch nennen. Außerdem ist noch sehr positiv an der Übertragung, live leider nur auf eins festival im Livestream, dass sich der Kommentator vornehm zurückhielt, so dass man Herrn Edin und sein Team wunderbarst schwedisch reden hören konnte und, da der Sprache mächtig, vorm TV die Strategie noch frei Haus dazu geliefert bekam... So sorgen die Schweden für einen unglaublichen Lernerfolg: Vokablen, Strategie PLUS Sprache!!!
tja, und da die Schweden zwar jetz kein gold holen können, aber noch um bronze kämpfen, werde ich wieder vorm TV hängen und Team Edin unterstützen...rein aus bildungs- und lerntechnischen Gründen, is ja klar!
tja, und da die Schweden zwar jetz kein gold holen können, aber noch um bronze kämpfen, werde ich wieder vorm TV hängen und Team Edin unterstützen...rein aus bildungs- und lerntechnischen Gründen, is ja klar!
Mittwoch, 24. Februar 2010
Langlauf ist ja soooo *gähn*
wer hat eigentlich beschlossen, dass man 40km von 40 km Skilaufen durch den Wald in vollem Umfang zeigen muss? fast 2 Std lang! und nichts, rein gar nichts passiert. Das Hinfallen der Nummer 9 war dann auch schon, bis kurz vor Schluss, das Highlight des ganzen Rennens. Es hört und hört einfach nicht auf, sie laufen immer und immer weiter.Bis es kurz vor Schluss dann doch noch zu einem Endspurt des Norwegers kommt. Ich habe auch schon eurosport probiert, aber, siehe da, 40 km Langlaufen durch den Wald und nichts passiert. Da man ja multimedial ist, schnell aus lauter Langeweile ab ins Internet, mal sehen, was der zdf infokanal so zeigt..ahja, eisschnelllauf, Langstrecke "10 Laps to go" *gähn* again! gefühlte 100km, immer rundrum im kreis, nur minder spannender. Is ja nett, dass das Langlaufrennen gezeigt wird, aber, hey, komplett? sonst werden andere wettbewerbe doch auch im Zeitraffer zusammengefasst und dann in den Schluss live reingegangen. aber gut, nun hab ich wenigstens schon mal vorgeschlafen und muss mich gleich nur noch umbetten, wann bitte kommt curling? das is dagegen ja direkt nervenaufreibend und unfassbar spannend...
Montag, 22. Februar 2010
Olympia - dabei is alles, ne?
Habe neulich vernommen, dass gerade mal 800 Leute in Deutschland Curling betreiben. wenn mich nicht alles täuscht und ich meine akademische Bildung nicht ganz vergessen habe, sind das gerade mal 0,001 % der deutschen Bevölkerung, da man da noch mal zwischen Frauen und Männer uunterscheiden muss, ist diese Zahl pro Geschlecht verschwindend gering.
Das bringt mich auf eine grandiose Idee um auch einmal den olympischen Geist schnuppern zu können: Ich fahre 2018 nach München (?) und werde Gold für Deutschland im Curlen gewinnen! Wenn ich mal rechne, dann kann ich, wenn ich nun anfange, in 8 Jahren locker in einem Nationalteam sein, bzw einem Team, dass international spielt... bei so wenigen Menschen die das betreiben... und mal ehrlich, so schwer kann es ja nun auch nicht sein, das Eis mit dem Besen zu putzen. Außerdem ist es perfekt für dann Mitt-Dreißiger, denn man kann Curling auch noch machen, wenn man alt ist. Ich möchte ja auch gar kein "Skip" (jawoll ich hab schon Vokabeln gelernt) sein und auch keine "Guards" (Vokabeln Nr. 2) legen müssen. mir reicht es völlig, mit dem Besen das Eis zu schrubben. Da kann es ja uach von Vorteil sein, dass ich nun immerhin schon weiß, wie man das Eis richtig vorbereitet. Man beachte: erst wird es rasiert (was auch immer das bedeutet), dann geputzt und dann wird genau 42°C warmes Wasser mit einer Sprühdüse vorm Schlauch darauf gesprüht, woraufhin das Eis "Gänsehaut" bekommt und nur so der über 18kg schwere Granit-Stein auch richtig curlen kann. ja ja! Leider habe ich noch nicht rausgefunden, ob man sich das "Curling Starter Set" selbst zulegen muss, denn das könnte problematisch werden, kostet doch so n Satz Steine mehrere Tausend Euro (Spenden bitte auf untenstehendes Konto überweisen). Ach ich sehe mich schon, beim "Schach auf dem Eis" mit dem Besen in der Hand und dann ganz oben auf dem Treppchen "Einigekit und Recht und Freiheit" singen, mit der Goldmedaille um den Hals, bei Waldi Hartmann im Deutschen Haus, bei den Brezeln und Würstchen, die dekorativ mit blau-weißer Servierte auf dem rustikalen Holztisch drapiert sind und die ich, als unathletische Athletin, auch noch ganz unbesorgt dem Waldi wegmampfen darf.
Alternativ stünde auch noch Skispringen zur Auswahl (Allerdings würde da die Aussicht auf Brezeln und Weißwürschte wegfallen, viel zu viele Kalorien). Dieses Hobby betreiben ja auch nicht ganz so viele Menschen. Auch da gibt es ja noch Leute, die weit jenseits der 30 noch immer vom Bakken hüpfen, und das mal gar nich so unerfolgreich. allerdings sollte ich vielleicht in Betracht ziehen, dass ich schon einmal am Holmenkollen oben auf dem Schanzenturm stand und mir da oben ganz anders wurde. Zusammen mit meinen gerade in diesem Winter in 3 Stunden erworbenen Skikünsten und meinem, schon angesprochenen, durchaus vorhandenen Hunger auf Essen im Allgemeinen, sollte ich das vielleicht lieber lassen.
Also los, wo kann ich bitte curling trainieren?
E-I-L-M-E-L-D-U-N-G
Der ZDF Reporter weiß mehr als sein ARD Kollege... hier sind es nur noch 500 aktive Curler in Deutschland! ha! meine Chacne steigen rasant an!
Das bringt mich auf eine grandiose Idee um auch einmal den olympischen Geist schnuppern zu können: Ich fahre 2018 nach München (?) und werde Gold für Deutschland im Curlen gewinnen! Wenn ich mal rechne, dann kann ich, wenn ich nun anfange, in 8 Jahren locker in einem Nationalteam sein, bzw einem Team, dass international spielt... bei so wenigen Menschen die das betreiben... und mal ehrlich, so schwer kann es ja nun auch nicht sein, das Eis mit dem Besen zu putzen. Außerdem ist es perfekt für dann Mitt-Dreißiger, denn man kann Curling auch noch machen, wenn man alt ist. Ich möchte ja auch gar kein "Skip" (jawoll ich hab schon Vokabeln gelernt) sein und auch keine "Guards" (Vokabeln Nr. 2) legen müssen. mir reicht es völlig, mit dem Besen das Eis zu schrubben. Da kann es ja uach von Vorteil sein, dass ich nun immerhin schon weiß, wie man das Eis richtig vorbereitet. Man beachte: erst wird es rasiert (was auch immer das bedeutet), dann geputzt und dann wird genau 42°C warmes Wasser mit einer Sprühdüse vorm Schlauch darauf gesprüht, woraufhin das Eis "Gänsehaut" bekommt und nur so der über 18kg schwere Granit-Stein auch richtig curlen kann. ja ja! Leider habe ich noch nicht rausgefunden, ob man sich das "Curling Starter Set" selbst zulegen muss, denn das könnte problematisch werden, kostet doch so n Satz Steine mehrere Tausend Euro (Spenden bitte auf untenstehendes Konto überweisen). Ach ich sehe mich schon, beim "Schach auf dem Eis" mit dem Besen in der Hand und dann ganz oben auf dem Treppchen "Einigekit und Recht und Freiheit" singen, mit der Goldmedaille um den Hals, bei Waldi Hartmann im Deutschen Haus, bei den Brezeln und Würstchen, die dekorativ mit blau-weißer Servierte auf dem rustikalen Holztisch drapiert sind und die ich, als unathletische Athletin, auch noch ganz unbesorgt dem Waldi wegmampfen darf.
Alternativ stünde auch noch Skispringen zur Auswahl (Allerdings würde da die Aussicht auf Brezeln und Weißwürschte wegfallen, viel zu viele Kalorien). Dieses Hobby betreiben ja auch nicht ganz so viele Menschen. Auch da gibt es ja noch Leute, die weit jenseits der 30 noch immer vom Bakken hüpfen, und das mal gar nich so unerfolgreich. allerdings sollte ich vielleicht in Betracht ziehen, dass ich schon einmal am Holmenkollen oben auf dem Schanzenturm stand und mir da oben ganz anders wurde. Zusammen mit meinen gerade in diesem Winter in 3 Stunden erworbenen Skikünsten und meinem, schon angesprochenen, durchaus vorhandenen Hunger auf Essen im Allgemeinen, sollte ich das vielleicht lieber lassen.
Also los, wo kann ich bitte curling trainieren?
E-I-L-M-E-L-D-U-N-G
Der ZDF Reporter weiß mehr als sein ARD Kollege... hier sind es nur noch 500 aktive Curler in Deutschland! ha! meine Chacne steigen rasant an!
Donnerstag, 18. Februar 2010
Jobcenter Episode 5
Episode 5: Bewilligungsbescheid is daaa!
auch wenn ich es kaum für möglich gehalten hätte, halte ich nun meinen Hartzi-Bewilligungsbescheid in den Händen, hat also, trotz aller Scherereien auf m Amt, erstmal das wichtigste geklappt udn ich scheine auf Anhieb alle Unterlagen abgegeben zu haben, soll nich so oft vorkommen, wie der Mensch 3 an der ANmeldung dem Kunden vor mir erklärte... dabei bekommt man extra so ne Checkliste, auf der draufsteht, was genau man braucht und vorzeigen muss, um sich durchleuchten zu lassen.
und in die Praktikumssache scheint auch Bewegung zu kommen, auch wenn da noch gar nix geklärt ist. Aber der sonst so eng das Gesetz auslegende Teamleiter scheint ein Einsehen zu haben und hat mir evtl eine Möglichkeit eröffnet, dass das doch geht, sofern es meine Vermittlung zum Putzen nich behindert. Allerdings muss da mein Praktikumsplatz auch noch mitmachen und da äußert sich erstma keiner...nun ja, noch geht zwar nüscht, es kommt aber ins Rollen... ich bin gespannt und harre der Dinge. Jedenfalls bin ich jetzt einer von fast 5 Millionen Hartz 4 Empfängern. Das war auch nich ganz das, was ich mir nach meinem Studium vorgestellt hatte, aber nun ja, ich hoffe, es ist nicht für lang...und nachdem ich jetz feststellen musste, dass auch ich u.U. ein leuchtendes Westerwave Beispiel hätte werden können schaun wa ma weiter, was der Arbeitsmarkt so für mich "engagierten" und "motivierten" Menschen bereit hält...
auch wenn ich es kaum für möglich gehalten hätte, halte ich nun meinen Hartzi-Bewilligungsbescheid in den Händen, hat also, trotz aller Scherereien auf m Amt, erstmal das wichtigste geklappt udn ich scheine auf Anhieb alle Unterlagen abgegeben zu haben, soll nich so oft vorkommen, wie der Mensch 3 an der ANmeldung dem Kunden vor mir erklärte... dabei bekommt man extra so ne Checkliste, auf der draufsteht, was genau man braucht und vorzeigen muss, um sich durchleuchten zu lassen.
und in die Praktikumssache scheint auch Bewegung zu kommen, auch wenn da noch gar nix geklärt ist. Aber der sonst so eng das Gesetz auslegende Teamleiter scheint ein Einsehen zu haben und hat mir evtl eine Möglichkeit eröffnet, dass das doch geht, sofern es meine Vermittlung zum Putzen nich behindert. Allerdings muss da mein Praktikumsplatz auch noch mitmachen und da äußert sich erstma keiner...nun ja, noch geht zwar nüscht, es kommt aber ins Rollen... ich bin gespannt und harre der Dinge. Jedenfalls bin ich jetzt einer von fast 5 Millionen Hartz 4 Empfängern. Das war auch nich ganz das, was ich mir nach meinem Studium vorgestellt hatte, aber nun ja, ich hoffe, es ist nicht für lang...und nachdem ich jetz feststellen musste, dass auch ich u.U. ein leuchtendes Westerwave Beispiel hätte werden können schaun wa ma weiter, was der Arbeitsmarkt so für mich "engagierten" und "motivierten" Menschen bereit hält...
Montag, 15. Februar 2010
Die Bahn macht mobil...oder eben auch nich
Ich hasse hasse hasse die Bahn. Wirklich! Nicht nur, dass ich durch den Winter, der jedes Jahr so wahnsinnig überraschend kommt, quasi tagelang in meinem alten zu Hause eingesperrt war! Schneechaos! Und, dass ich vor einem Monat auf einer Reise, also Hin- und Rückfahrt, fast insgesamt 3 Std Verspätung hatte und anstatt ICE nur IC bzw noch viel besser, statt EC RE durch Brandenburg fahren musste, nein, der Bahnspaß geht weiter. Da versucht man schon alles, um alle möglichen Faktoren zu berücksichtigen und alle Störfaktoren zu minimieren und nein, es funktioniert trotzdem nicht. Man stelle sich vor, man habe einen festen Termin in einer anderen Stadt.Was ist zu tun?
1. Mit IC oder ICE fahren, damit, bei einkalkulierter Verspätung ggf. der eine auf den anderen wartet
2. genügend Puffer einplanen, falls was schief geht (hier fast 1 1/2 Std)
3. auch noch auf genügend Umsteigezeit achten, da man ja eh Verspätung haben wird (hier fast 20 min)
alle diese Faktoren habe ich als vorausschauener Mensch, nach meinen wundertollsten Bahnerfahrungen miteingeplant.
Und am Ende?Zug eins wird durch einen liegengebliebene Güterzug behindert und hat massiv Verspätung, dadurch, dass Zug zwei aber auch 10 min Verspätung hat, kann dieser noch erreicht werden, allerdings wird jetzt hier mit einer defekten Oberleitung gekämpft, so dass der Zug großräumig umgeleitet wird. Am Ende bin ich so spät da, dass ich mein Ziel nur noch mit einem mächtig teuren Taxi pünklich erreichen kann!!!Wo bitte kann ich der Bahn das Taxi in Rechnung stellen?
Ansonsten is, als Anekdote am Rande, noch zu vermerken, dass mein Zugbegleiter auf der Rückfahrt mal mächtig einen sitzen hatte. Jedenfalls gehe ich davon aus. "Guten Aben meine Damen und Herren im Zug der Deutschen Bahn am Rosenmontag - HELAUUUU!!!!" huch, was war n das jetz? mir war zwar durchaus bewusst, dass man woanders heute in albernen Kostümen rumrennt, aber bitte, möchte ich so überschwenglich damit noch im Zug in Norddeutschland begrüßt werden? aber des Guten nicht genug, weiter ging die Ansage "weiter geht unsere Fahrt über *lallen* *lallen* *lallen* uuuund ja nich vergessen: Achtung Achtung, det Zug kütt!" ... ja, ich bin ganz sicher, er war nicht mehr ganz dicht und schon gar nicht nüchtern....tätää tätää tätäää
1. Mit IC oder ICE fahren, damit, bei einkalkulierter Verspätung ggf. der eine auf den anderen wartet
2. genügend Puffer einplanen, falls was schief geht (hier fast 1 1/2 Std)
3. auch noch auf genügend Umsteigezeit achten, da man ja eh Verspätung haben wird (hier fast 20 min)
alle diese Faktoren habe ich als vorausschauener Mensch, nach meinen wundertollsten Bahnerfahrungen miteingeplant.
Und am Ende?Zug eins wird durch einen liegengebliebene Güterzug behindert und hat massiv Verspätung, dadurch, dass Zug zwei aber auch 10 min Verspätung hat, kann dieser noch erreicht werden, allerdings wird jetzt hier mit einer defekten Oberleitung gekämpft, so dass der Zug großräumig umgeleitet wird. Am Ende bin ich so spät da, dass ich mein Ziel nur noch mit einem mächtig teuren Taxi pünklich erreichen kann!!!Wo bitte kann ich der Bahn das Taxi in Rechnung stellen?
Ansonsten is, als Anekdote am Rande, noch zu vermerken, dass mein Zugbegleiter auf der Rückfahrt mal mächtig einen sitzen hatte. Jedenfalls gehe ich davon aus. "Guten Aben meine Damen und Herren im Zug der Deutschen Bahn am Rosenmontag - HELAUUUU!!!!" huch, was war n das jetz? mir war zwar durchaus bewusst, dass man woanders heute in albernen Kostümen rumrennt, aber bitte, möchte ich so überschwenglich damit noch im Zug in Norddeutschland begrüßt werden? aber des Guten nicht genug, weiter ging die Ansage "weiter geht unsere Fahrt über *lallen* *lallen* *lallen* uuuund ja nich vergessen: Achtung Achtung, det Zug kütt!" ... ja, ich bin ganz sicher, er war nicht mehr ganz dicht und schon gar nicht nüchtern....tätää tätää tätäää
Sonntag, 14. Februar 2010
oleee super SVW und Olympia geht auch schon los...
juhuu ein 5:1 bei Hannover 96 und ich mittendrin statt nur dabei! Nachdem Freitag abend noch schnell und wahnsinnig spontan zwei Karten organisiert wurden, haben wir uns dann Samstag mittag sogleich auf den grün-weißen Weg gemacht. aber es schneit und schneit und schneit und mag gar nicht wieder aufhören. Da ich mich noch sehr gut an die Frostbeulen an meinen Füßen nach einem Eishockeyspiel der Hannover Indians im vorletzten Dezember und dem Glauben, den Kältetod sterben zu müssen, erinnere, kann ich nicht genug Pullover, Fleecejacken und Strumpfhosen anziehen. Mit dabei sind natürlich 3 Schals, 2 Mützen, diverse Extrapullover und sogar eine Decke findet Platz in meiner großen Wundertasche (ja, ok..ich bin halt n Mädchen). In Hannover angekommen steige ich aus dem Auto "gib mir mal bitte meine Winterjacke" - "Winterjacke? welche Winterjacke" - "Na, meine braune, normale Winterjacke, mit Kaputze, wasserdicht, es schneit und ist saukalt" - "nee...also hier is keine Jacke!" .... ähhh wie jetz? da habe ich 5 Pullis, ne Fleecejacke, 3 Schals und zwei Mützen, aber keine jacke??? wäre ja alles nicht so schlimm, würde es nicht unglaublich schneien und wir noch Kilometer bis zum Stadion laufen. "Ok... also, da ja immer der mobile Werder Fanshop da is, werd ich mir da ne Regenjacke zulegen" und habe damit eine super Ausrede, viel zu viel Geld für eine Jacke mit Werder-Raute auszugeben, MUSS halt sein, ne? ;-)... super Idee...wenn doch diesmal nich alles anders wäre und der Fanshop an seiner angestammten stelle stehen würde. So stapfe ich in dicken Pullis durch den Schneeregen und bin schnell durchnässt. Auf dem Stadion Klo denki ich, ich habe eine revoluzionäre Idee und beginne an einem der drei Handtrocknerföhne meine Klamotten trocken zu föhnen, denn auf nen dicken Schnupfen hab ich nciht ganz sooo lust und da es erst 14 uhr is, is ja auch noch dicke Zeit. Als ich mich umdrehe sind allerdings alle Föhne besetz...auch alle anderen föhnen ihre Klamotten und vor allem Schuhe und socken... ein tolles Bild, das sich da auf dem Klo ergab :-) Wieder trocken ereilt mich auch schon Hilfe, denn man hatte mir eine kuschelige Jacke besorgt, über die ich bei einigen Minusgraden, dann doch sehr dankbar war...woher die nu kam und was drauf steht wird nich verraten... nun war ich gut gerüstet und juhu, es ging los. und wie. 1:0, 2:0, 3:0, 4:0 - Halbzeit :-) es war die Hölle los in unserem grün-weißen Werder Block und es wurde mit dem 5:1 Endstand auch nicht weniger!
Dann, schnell schnell, auf nach Hause, schließlich hat auch endlich Olympia begonnen udn das darf ich mir natürlich nicht entgehen lasse. und so fühle ich mich neben grün-weiß, auch noch ganz olympisch, drücke olympische Daumen, fiebere jedem Schuss entgegen und rufe durchs Haus ein lautes ziiiiehhhhhhhh!!!!!
Dann, schnell schnell, auf nach Hause, schließlich hat auch endlich Olympia begonnen udn das darf ich mir natürlich nicht entgehen lasse. und so fühle ich mich neben grün-weiß, auch noch ganz olympisch, drücke olympische Daumen, fiebere jedem Schuss entgegen und rufe durchs Haus ein lautes ziiiiehhhhhhhh!!!!!
Freitag, 12. Februar 2010
Jobcenter Episode 4
Episode 4: Antragsabgabe und "ich will doch einfach nur arbeiten"
sooo der Spaß geht weiter und dieses mal wird es lang , denn schließlich muss ich 3 Stunden feinstes Behördenbenehmen schildern, ich fass es nicht, das kann nicht sein und irgendwas läuft falsch im System, denn mein Fazit, quasi als Abstract vorab: ich will arbeiten, das sogar ohne Bezahlung, um die für eine Anstellung fehlende Erfahrung zu bekommen, und darf es nicht, da es mich nicht, in Arbeit bringt..äh, ja, von vorne:
a)pünktlich um 9:30 sitz ich im 2. Stock - ich arbeite mich langsam vor, beim ersten Mal nur Anmeldung im Erdgeschoss, beim zweiten mal zu Mensch 3 und 4 im ersten Stock und nun darf ich also noch eine Treppe höher, zu Mensch 5, Wahnsinn, und endlich meinen Hartzi Antrag samt allerhand Anlagen und Nachweisen abgeben. Klappt sogar alles relativ problemlos, doch als ich am Ende noch ne Frage habe, macht sich Panik im Gesicht der Dame breit „also, ich bin hier nur für die Antragsannahme zuständig, von dem anderen weiß ich nichts, da müssten Sie mal runter an die Information“ aha, „ich geb ihnen aber schon mal ihre Kundenummer mit“ (Da haben wirs wieder, Kundennummer, wie beim Otto Versand oder dem Onlineshop und das bei einer Behörde….bitte, kann mir das wirklich einer erklären mit dem Kunden, der mit seinem Dienstleister in einem öffentlich-rechtlichen Verhältnis steht?)
b)…an der Information sitzt mir bereits bekannter Mensch 3 gegenüber, der mit den Fachbegriffen, die ich nich verstehen muss und der, der redet wie en Wasserfall. Aha, sie haben also ein Rotationsprinzip, wie beim Fußball, yeah das is hip und modern „Hallo, Ihre Kollegin schickt mich“ „ja, ich druck Ihnen jetzt erstmal eine Kundenkarte aus, leider haben wir nie diese Plastikhüllen wo das eigentlich rein kommt“ „ah ja“ doch es tut und tut sich nix „wir haben ein neues System, ich find es nicht, ich ruf den Kollegen an, oh hupsi, ich bin in der falschen Maske“ Super, denn hab ich ja nu schon mal so n fetzen Papier mit dem Namen meines, juhu, Ansprechpartners (wir kommen der Sache näher). „ja, dann hätt ich hier noch ne Frage, zu nem unbezahlten Praktikum“ „ja nee, da kann ich Ihnen nicht helfen, ich ruf mal ihren zukünftigen Ansprechpartner an, der is da immer ganz kulant und bearbeitet das auch schon, obwohl sie noch gar kein Kunde sind, Sie sind ja in einer Grauzone und haben noch keinen Bewilligungsbescheid“ (is ja nett, nich zu fassen). Leider ist dieser Herr nicht zu erreichen und ich warte…und warte…und warte, denn der Herr ist leider in einer Besprechung, die auch noch n Moment dauert, so dass ich doch einfach schonmal irgendwas in der Stadt erledigen könne. Langsam dämmert mir aber, was mein Problem ist, ich werde am Telefon mit den Adjektiven "engagiert" und "motiviert" beschrieben, ich glaub, das verursacht irgendwie Panik.
c) so leicht lass ich mich aber nicht abwimmeln und stehe eine halbe Stunde später wieder beim rotierten Mensch 3 auf der Matte: „tschuldigung, haben sie den Herren erreicht?“ „ja, und er ist bereit, sie gleich noch zu empfangen“ (oh..sag bloß…welch Ehre wird mir zuteil, als in der Grauzone befindliche noch nicht Kundin…dolles Ding) „ja, aber er hat noch nen Termin, können sie einfach noch mal wiederkommen…“ ach, schon wieder das Ding mit dem Wiederkommen, männo!
d)so, gestärkt durch Schokocroissant und in Besitz einer Zeitung, um die Langeweile zu vertreiben darf ich gleich hoch in den 2. stock, ohne Anmeldung vorher *klopfklopf* JUHUUU angekommen bei Herrn Ansprechpartner, Ole Ole! Doch was der mir erzählt, verschlägt mir die Sprache:
„ja, ich wollte fragen wegen einem unbezahlten Praktikum, ich könnte das machen und nun wollt ich fragen, was ich beachten muss und ob das geht“ „nein, also eigentlich geht es grundsätzlich nicht“ „wie jetzt“ „nein, weil es da bei ihnen ja nicht drum geht, sich in den Arbeitsmarkt einzugleidern“ “äh doch“ „nein, daran schließt sich ja kein Arbeitsvertrag an“ „nein, aber ich bekomme Erfahrungen, ein weiteres Zeugnis und Nachweise, was ich schon alles tolles gemacht hab, noch dazu ist es hier 2 Straßen weiter“ „ nee, es führt sie aber in keine Beschäftigung“ „doch, da in jeder Stellenanzeige Erfahrungen gefordert sind und man abgelehnt wird auf Grund mangelnder Berufserfahrung, bringt es mich sehr wohl viel weiter voran, dadurch dass ich, sollte ich in der Zwischenzeit nix festes finden, danach 6 Monate mehr habe plus ein weiteres Projekt, das ich betreut hab“ „nein, das geht aber nicht, denn Praktika sind nicht förderungswürdig und dann bekommen sie keine Leistungen mehr“ „das verstehe ich nicht! sie wollen mir sagen, ich darf zu hause rumsitzen, aber nicht in dem bereich arbeiten ,den ich studiert habe und für den ich mich gerade pausenlos bewerbe, um Erfahrungen zu sammeln, die mir vorteile bei der Arbeitssuche bringen?“ „ja, genau, denn als Praktikant sind sie in einem Arbeitsverhältnis und stehen dem Arbeitsmarkt nicht in dem Umfang zur Verfügung, wie wenn sie das nicht machen würden! dann könnten wir sie beispielsweise putzen schicken, oder Regale einräumen“ „ja aber, das Praktikum ist doch in dem Bereich in dem ich arbeiten will, quasi berufsvorbereitend und dabei lerne ich doch noch was…!“ „ja, aber das ist eben das Gesetz, das ist da nicht vorgesehen“ „aha, aber dass ich eine Lücke im Lebenslauf habe, die ich sehr gerne von mir aus füllen würde, das ist vorgesehen?“ „so gesehen ja, das geht halt mit dem Praktikum grundsätzlich nicht, wenn man schon für sie arbeitet, dann sollen sie denen ja wenigstens auch was bezahlen und die jungen Akademiker nicht so ausnutzen…!“ ja äh, wem sagt er das??? ich würde auch lieber für Geld arbeiten… aber ehe ich nichts tue, mache ich es eben, quasi in meiner Freizeit eben auch für lau. „außerdem hab ich jetzt fertig studiert und will endlich was arbeiten!!!!!“ (oh ja, das habe ich genau so gesagt!) „ja, aber so sind die Gesetze, das ist da halt nicht vorgesehen, und das Gesetzt gibt da halt keine Grundlage“ „nochmal zur Klärung: ich darf zu hause sitzen und nix tun, aber nicht mich weiterbilden und Erfahrungen sammeln? „ja!“
aha, da ist doch irgendwas nicht richtig …. oder?
sooo der Spaß geht weiter und dieses mal wird es lang , denn schließlich muss ich 3 Stunden feinstes Behördenbenehmen schildern, ich fass es nicht, das kann nicht sein und irgendwas läuft falsch im System, denn mein Fazit, quasi als Abstract vorab: ich will arbeiten, das sogar ohne Bezahlung, um die für eine Anstellung fehlende Erfahrung zu bekommen, und darf es nicht, da es mich nicht, in Arbeit bringt..äh, ja, von vorne:
a)pünktlich um 9:30 sitz ich im 2. Stock - ich arbeite mich langsam vor, beim ersten Mal nur Anmeldung im Erdgeschoss, beim zweiten mal zu Mensch 3 und 4 im ersten Stock und nun darf ich also noch eine Treppe höher, zu Mensch 5, Wahnsinn, und endlich meinen Hartzi Antrag samt allerhand Anlagen und Nachweisen abgeben. Klappt sogar alles relativ problemlos, doch als ich am Ende noch ne Frage habe, macht sich Panik im Gesicht der Dame breit „also, ich bin hier nur für die Antragsannahme zuständig, von dem anderen weiß ich nichts, da müssten Sie mal runter an die Information“ aha, „ich geb ihnen aber schon mal ihre Kundenummer mit“ (Da haben wirs wieder, Kundennummer, wie beim Otto Versand oder dem Onlineshop und das bei einer Behörde….bitte, kann mir das wirklich einer erklären mit dem Kunden, der mit seinem Dienstleister in einem öffentlich-rechtlichen Verhältnis steht?)
b)…an der Information sitzt mir bereits bekannter Mensch 3 gegenüber, der mit den Fachbegriffen, die ich nich verstehen muss und der, der redet wie en Wasserfall. Aha, sie haben also ein Rotationsprinzip, wie beim Fußball, yeah das is hip und modern „Hallo, Ihre Kollegin schickt mich“ „ja, ich druck Ihnen jetzt erstmal eine Kundenkarte aus, leider haben wir nie diese Plastikhüllen wo das eigentlich rein kommt“ „ah ja“ doch es tut und tut sich nix „wir haben ein neues System, ich find es nicht, ich ruf den Kollegen an, oh hupsi, ich bin in der falschen Maske“ Super, denn hab ich ja nu schon mal so n fetzen Papier mit dem Namen meines, juhu, Ansprechpartners (wir kommen der Sache näher). „ja, dann hätt ich hier noch ne Frage, zu nem unbezahlten Praktikum“ „ja nee, da kann ich Ihnen nicht helfen, ich ruf mal ihren zukünftigen Ansprechpartner an, der is da immer ganz kulant und bearbeitet das auch schon, obwohl sie noch gar kein Kunde sind, Sie sind ja in einer Grauzone und haben noch keinen Bewilligungsbescheid“ (is ja nett, nich zu fassen). Leider ist dieser Herr nicht zu erreichen und ich warte…und warte…und warte, denn der Herr ist leider in einer Besprechung, die auch noch n Moment dauert, so dass ich doch einfach schonmal irgendwas in der Stadt erledigen könne. Langsam dämmert mir aber, was mein Problem ist, ich werde am Telefon mit den Adjektiven "engagiert" und "motiviert" beschrieben, ich glaub, das verursacht irgendwie Panik.
c) so leicht lass ich mich aber nicht abwimmeln und stehe eine halbe Stunde später wieder beim rotierten Mensch 3 auf der Matte: „tschuldigung, haben sie den Herren erreicht?“ „ja, und er ist bereit, sie gleich noch zu empfangen“ (oh..sag bloß…welch Ehre wird mir zuteil, als in der Grauzone befindliche noch nicht Kundin…dolles Ding) „ja, aber er hat noch nen Termin, können sie einfach noch mal wiederkommen…“ ach, schon wieder das Ding mit dem Wiederkommen, männo!
d)so, gestärkt durch Schokocroissant und in Besitz einer Zeitung, um die Langeweile zu vertreiben darf ich gleich hoch in den 2. stock, ohne Anmeldung vorher *klopfklopf* JUHUUU angekommen bei Herrn Ansprechpartner, Ole Ole! Doch was der mir erzählt, verschlägt mir die Sprache:
„ja, ich wollte fragen wegen einem unbezahlten Praktikum, ich könnte das machen und nun wollt ich fragen, was ich beachten muss und ob das geht“ „nein, also eigentlich geht es grundsätzlich nicht“ „wie jetzt“ „nein, weil es da bei ihnen ja nicht drum geht, sich in den Arbeitsmarkt einzugleidern“ “äh doch“ „nein, daran schließt sich ja kein Arbeitsvertrag an“ „nein, aber ich bekomme Erfahrungen, ein weiteres Zeugnis und Nachweise, was ich schon alles tolles gemacht hab, noch dazu ist es hier 2 Straßen weiter“ „ nee, es führt sie aber in keine Beschäftigung“ „doch, da in jeder Stellenanzeige Erfahrungen gefordert sind und man abgelehnt wird auf Grund mangelnder Berufserfahrung, bringt es mich sehr wohl viel weiter voran, dadurch dass ich, sollte ich in der Zwischenzeit nix festes finden, danach 6 Monate mehr habe plus ein weiteres Projekt, das ich betreut hab“ „nein, das geht aber nicht, denn Praktika sind nicht förderungswürdig und dann bekommen sie keine Leistungen mehr“ „das verstehe ich nicht! sie wollen mir sagen, ich darf zu hause rumsitzen, aber nicht in dem bereich arbeiten ,den ich studiert habe und für den ich mich gerade pausenlos bewerbe, um Erfahrungen zu sammeln, die mir vorteile bei der Arbeitssuche bringen?“ „ja, genau, denn als Praktikant sind sie in einem Arbeitsverhältnis und stehen dem Arbeitsmarkt nicht in dem Umfang zur Verfügung, wie wenn sie das nicht machen würden! dann könnten wir sie beispielsweise putzen schicken, oder Regale einräumen“ „ja aber, das Praktikum ist doch in dem Bereich in dem ich arbeiten will, quasi berufsvorbereitend und dabei lerne ich doch noch was…!“ „ja, aber das ist eben das Gesetz, das ist da nicht vorgesehen“ „aha, aber dass ich eine Lücke im Lebenslauf habe, die ich sehr gerne von mir aus füllen würde, das ist vorgesehen?“ „so gesehen ja, das geht halt mit dem Praktikum grundsätzlich nicht, wenn man schon für sie arbeitet, dann sollen sie denen ja wenigstens auch was bezahlen und die jungen Akademiker nicht so ausnutzen…!“ ja äh, wem sagt er das??? ich würde auch lieber für Geld arbeiten… aber ehe ich nichts tue, mache ich es eben, quasi in meiner Freizeit eben auch für lau. „außerdem hab ich jetzt fertig studiert und will endlich was arbeiten!!!!!“ (oh ja, das habe ich genau so gesagt!) „ja, aber so sind die Gesetze, das ist da halt nicht vorgesehen, und das Gesetzt gibt da halt keine Grundlage“ „nochmal zur Klärung: ich darf zu hause sitzen und nix tun, aber nicht mich weiterbilden und Erfahrungen sammeln? „ja!“
aha, da ist doch irgendwas nicht richtig …. oder?
Donnerstag, 11. Februar 2010
Jobcenter, Episode 1-3
Da mich meine Erfahrungen mit dem ehemals Arbeitsamt so faszinieren, muss ich kurz, zur Vorbereitung des morgigen Termins, noch von meinen bisherigen Erfahrungen berichten, also auf geht's, Episode 1-3:
Episode 1: telefonische Vorbereitung
um erstmal rauszufinden, wo ich hin muss, was ich mitbringen muss und was ich beachten muss, hatte ich die grandiose Idee, einfach mal bei der zuständigen ARGE in der Nähe anzurufen. Nur, welche ist das??
Im Internet war sogar von einer Abteilung für Akademikervermittlung zu lesen. Super, da muss ich hin, also, klingeling, anrufen. Dachte ich..., denn leider konnte ich nur einer Callcenter-Hotline mein Anliegen vortragen. Nachdem dann, nach örtlicher Vermittlung, alles ganz einfach schien ("Kommen sie her und registrieren sich"), galt es nun noch die Ortsfrage zu klären. "Ach so, ich bin hier nich da wo das mit dem Akademikerkram war? die sind nicht zuständig? gut, dann komm ich zu Ihnen"...das löste allerdings Verwunderung aus... also, klingeling, nochmal die Hotline an der Strippe "nee, das is falsch, sagen Sie mir nochmal die Postleitzahl? ach, Sie müssen ja ganz wo anders hin"...ach so...gut, dass wir nun geklärt haben wo ich das "kommen Se her und registrieren sich" nun vollziehen darf
Episode 2: Registrierung
Also gings los, in den "wir haben nur bis 12 geöffnet"- Öffnungszeiten, ARGE oder Jobcenter? mh..ach so, hier bin ich falsch, gut, eine Straße weiter? ok... ja, ich seh schon, Schlange stehen.... aber, ich will mich doch nur registrieren? kann man das nich selbst irgendwo? n Zettel ausfüllen? oder im Computer eingeben? Nein? gut, anstellen. 30 min später bin ich an der Reihe, Perso abgeben, los geht's: "Wie sie wollen jetz nur zur Überbrückung beantragen?" "äh, ja? natürlich zur Überbrückung..." "waren sie schon mal hier" "nee" "ah, aber sie stehen ja schon im Computer" "Äh nee, ich war noch nie da" "sicher?" "äh, ja?" "wo wohnen sie denn? und sicher, dass sie nich doch woanders wohnen...?" "äm ja sicher!" "ja, und wo wohnen sie nochmal?" (hatte ich ihr nich meinen Ausweis gegeben...??), ja dann müssten sie mal gleich hochgehen, aber...es is ja schon 11 und da arbeiten nur zwei, ich frag ma nach "ja, der kundin isses egal, die kommt auch morgen wieder" ach so? tue ich das??? und warum überhaupt bin ich ein Kunde????? Ist man nciht eigentlich nur bei einem dienstleister Kunde? und ist das Arbetisamt nich staatlich, so dass ich mich in einem öffentlich-rechtlichen Ober-Unterordnungsverhältnis befinde...? und da bin ich alles, aber sicher kein Kunde!!!! Oder bin ich auch Kunde beim Bürgermeister? "ja, dann kommen Se halt morgen wieder, am besten gleich um 8!" ach so!
Episode 3: Aushändgung des Hartzi-Antrags
a) so, nächster Tag 8 Uhr, gähnende Leere "nee so früh kommt hier sonst noch keiner, dann können Se gleich hoch" sehr gut, das durfte ich ja gestern nich. Immerhin, Fortschritt... 10 minuten später darf ich mein Anliegen ein weiteres Mal vortragen und mir zum ersten mal "Allerlei Informationen anhören, ich rede wie ein Wasserfall" na denn ma los.... "und stören Sie sich nich an den Fachwörtern, die müssen sie nich verstehen" ach so...ja und was haben sie studiert? interessant... ja und haben sie versicherungspflichtig gearbeitet? (nein, guter Mann, sonst wäre ich nich im Jobcenter sondern in der ARGE) ach so weil, dann fallen sie genau in die Gruppe, die jetzt erstmal eine Sofortmaßnahme machen müssen" "ach ja?" "ja, da bekommen sie ganz tolle Informationen von Experten und so Dinge wie Bewerbungstraining, is ja auch gut für Sie, 3 Module in 3 Monaten, da müssen sie auch hin, wir bezahlen ein heiden Geld dafür" "aha"(bestimmt sehr gut investiert) "aber dafür bin ich nich zuständig, wir haben jetz halb 9, der Kollege hat bis 10 Termine, am besten Sie kommen morgen noch mal wieder..." "ähm, nee, ich war ja nun schon gestern da..." "gut, dann warten sie eben bis 10" ok...
b) Einen Kaffee und ein Hörnchen später sitze ich Mensch 4 gegenüber. "ja, ich müsste jetzt hier ihren Beruf eintragen, was sind sie denn?...mh...nee das gibts hier nicht...was trag ich da denn jetzt ein" ja das weiß ich leider auch nich, Herr Jobcentermann, wenn Ihre Programme das nich hergeben, kann ich da mal herzlich wenig zu...denk ich so... "ja und dann die Maßnahme, müssen wir mal überlegen, aber hier, erstmal die Anträge und dann haben sie 1 1/2 wochen Zeit zum Ausfüllen (so kompliziert isses nu auch wieder nich) und dann kommen Sie wieder, aber nich zu mir, das macht die Kollegin im zweiten Stock.... " ah ja... Mensch 5 kommt ins Spiel...mh, ging es bei der Umgestaltung des Arbeitsamtes nicht darum, einen, also einen einzigen, Ansprechpartner für alle seine Anliegen zu haben....???
to be continued...
Episode 1: telefonische Vorbereitung
um erstmal rauszufinden, wo ich hin muss, was ich mitbringen muss und was ich beachten muss, hatte ich die grandiose Idee, einfach mal bei der zuständigen ARGE in der Nähe anzurufen. Nur, welche ist das??
Im Internet war sogar von einer Abteilung für Akademikervermittlung zu lesen. Super, da muss ich hin, also, klingeling, anrufen. Dachte ich..., denn leider konnte ich nur einer Callcenter-Hotline mein Anliegen vortragen. Nachdem dann, nach örtlicher Vermittlung, alles ganz einfach schien ("Kommen sie her und registrieren sich"), galt es nun noch die Ortsfrage zu klären. "Ach so, ich bin hier nich da wo das mit dem Akademikerkram war? die sind nicht zuständig? gut, dann komm ich zu Ihnen"...das löste allerdings Verwunderung aus... also, klingeling, nochmal die Hotline an der Strippe "nee, das is falsch, sagen Sie mir nochmal die Postleitzahl? ach, Sie müssen ja ganz wo anders hin"...ach so...gut, dass wir nun geklärt haben wo ich das "kommen Se her und registrieren sich" nun vollziehen darf
Episode 2: Registrierung
Also gings los, in den "wir haben nur bis 12 geöffnet"- Öffnungszeiten, ARGE oder Jobcenter? mh..ach so, hier bin ich falsch, gut, eine Straße weiter? ok... ja, ich seh schon, Schlange stehen.... aber, ich will mich doch nur registrieren? kann man das nich selbst irgendwo? n Zettel ausfüllen? oder im Computer eingeben? Nein? gut, anstellen. 30 min später bin ich an der Reihe, Perso abgeben, los geht's: "Wie sie wollen jetz nur zur Überbrückung beantragen?" "äh, ja? natürlich zur Überbrückung..." "waren sie schon mal hier" "nee" "ah, aber sie stehen ja schon im Computer" "Äh nee, ich war noch nie da" "sicher?" "äh, ja?" "wo wohnen sie denn? und sicher, dass sie nich doch woanders wohnen...?" "äm ja sicher!" "ja, und wo wohnen sie nochmal?" (hatte ich ihr nich meinen Ausweis gegeben...??), ja dann müssten sie mal gleich hochgehen, aber...es is ja schon 11 und da arbeiten nur zwei, ich frag ma nach "ja, der kundin isses egal, die kommt auch morgen wieder" ach so? tue ich das??? und warum überhaupt bin ich ein Kunde????? Ist man nciht eigentlich nur bei einem dienstleister Kunde? und ist das Arbetisamt nich staatlich, so dass ich mich in einem öffentlich-rechtlichen Ober-Unterordnungsverhältnis befinde...? und da bin ich alles, aber sicher kein Kunde!!!! Oder bin ich auch Kunde beim Bürgermeister? "ja, dann kommen Se halt morgen wieder, am besten gleich um 8!" ach so!
Episode 3: Aushändgung des Hartzi-Antrags
a) so, nächster Tag 8 Uhr, gähnende Leere "nee so früh kommt hier sonst noch keiner, dann können Se gleich hoch" sehr gut, das durfte ich ja gestern nich. Immerhin, Fortschritt... 10 minuten später darf ich mein Anliegen ein weiteres Mal vortragen und mir zum ersten mal "Allerlei Informationen anhören, ich rede wie ein Wasserfall" na denn ma los.... "und stören Sie sich nich an den Fachwörtern, die müssen sie nich verstehen" ach so...ja und was haben sie studiert? interessant... ja und haben sie versicherungspflichtig gearbeitet? (nein, guter Mann, sonst wäre ich nich im Jobcenter sondern in der ARGE) ach so weil, dann fallen sie genau in die Gruppe, die jetzt erstmal eine Sofortmaßnahme machen müssen" "ach ja?" "ja, da bekommen sie ganz tolle Informationen von Experten und so Dinge wie Bewerbungstraining, is ja auch gut für Sie, 3 Module in 3 Monaten, da müssen sie auch hin, wir bezahlen ein heiden Geld dafür" "aha"(bestimmt sehr gut investiert) "aber dafür bin ich nich zuständig, wir haben jetz halb 9, der Kollege hat bis 10 Termine, am besten Sie kommen morgen noch mal wieder..." "ähm, nee, ich war ja nun schon gestern da..." "gut, dann warten sie eben bis 10" ok...
b) Einen Kaffee und ein Hörnchen später sitze ich Mensch 4 gegenüber. "ja, ich müsste jetzt hier ihren Beruf eintragen, was sind sie denn?...mh...nee das gibts hier nicht...was trag ich da denn jetzt ein" ja das weiß ich leider auch nich, Herr Jobcentermann, wenn Ihre Programme das nich hergeben, kann ich da mal herzlich wenig zu...denk ich so... "ja und dann die Maßnahme, müssen wir mal überlegen, aber hier, erstmal die Anträge und dann haben sie 1 1/2 wochen Zeit zum Ausfüllen (so kompliziert isses nu auch wieder nich) und dann kommen Sie wieder, aber nich zu mir, das macht die Kollegin im zweiten Stock.... " ah ja... Mensch 5 kommt ins Spiel...mh, ging es bei der Umgestaltung des Arbeitsamtes nicht darum, einen, also einen einzigen, Ansprechpartner für alle seine Anliegen zu haben....???
to be continued...
jetzt geht's los....
Neuer Blogg, neues Design, huhu, da bin ich wieder. Mir hat das Bloggen in Finnland so viel Spaß gemacht, dass ich finde, es ist an der Zeit, das Ganze mal wieder aufzunehmen. Und in der Zwischenzeit ist zu vermelden: Hurra, hurra, ich bin Frau Magistra! tip, top fertig magistriert und die Urkunde, husch husch, inklusive Strafgebühren (und ich schwöre, ich habe keine Email bekommen, dass ich das Zeugnis abholen muss) aus dem Prüfungsamt abgeholt. "Tja, äh, denn ma alles Gute", was das Letzte, was meine Uni zu mir sagte. Eine Woche später sagte ich "bye bye HGWAII" und verabschiedete mich mit einem rauschenden Abschiedsfest von meinen lieben Leuten und meiner Lieblings-Studistadt, die mich gar nicht gehen lassen wollte und ein Schneechaos vom Himmel schickte, nur um mich zu halten. Eine schneeverwehte, gesperrte Autobahn und ein fast unauffindbares, da eingeschneites Auto am Straßenrand haben mir noch zwei weitere Tage Hansestadt und zwei weitere Nächte Sofa geschenkt, so dass ich den Schnee nochmal genießen konnte und bei einem Glühwein am Hafen noch schwerenherzens Winke Winke machen konnte. Nun ist es also vollbracht. Nun wohne ich höchst offiziell vorerst und auf unbestimmte Zeit in der niedersächsischen Provinz, setze mich mit dem neudeutschen Jobcenter auseinander, unterschreibe "Eingliederungsverträge" und lasse mir logische und durchaus bekannte Dinge erklären, die ich, laut Mitarbeiter "ja alle gar nicht kennen kann und mir nichts draus machen soll, wenn ich sie nicht verstehe..." nun ja, das Wort "Bedarfsgemeinschaft" hab ich als informierter Mensch durchaus schonmal gehört und es auch sogleich begriffen... Dafür kenne ich nach zwei Besuchen schon 4 Menschen und es werden stetig mehr. Morgen zum Beispiel, da geht es auch schon weiter, auf ins Jobcenter, ich bin gespannt und werde berichten....
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