"Sehr geehrte Frau XY,
ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich es nicht in Ordnung finde, wie die Wohnungsvergabe jetzt geaufen ist und ich sehr enttäuscht bin. Sie sagen am Freitag um 14:30 zu mir, dass meine Unterlagen in Ordnung sind und ich die Wohnung haben kann.
Dann höre ich am Telefon zum ersten Mal davon, dass es eine Mindestmietdauer von bis zu 4 Jahren gibt. Das stand weder im Internet in der Anzeige, noch wurde das bei der Besichtigung genannt.
Nun hörte ich dieses also zum ersten Mal. Ich habe Ihnen gesagt, dass ich denke, mindestens ein Jahr dort zu bleiben, eigentlich länger, woraufhin Sie erwiderten, dass erstmal 1 Jahr in Ordnung sei und sie verstehen, dass ich nicht 4 Jahre zusagen kann, aber 1 ok sei. Da sie bei der Besichtigung vorschlugen, eine Elternbürgschaft meines Vaters einzureichen, war ich gezwungen, erst kurze Rücksprache zu halten. Sie sagten, dass das ok sei und sie Freitag bis 15 uhr oder Montag ab 8:00 wieder zu erreichen sind und ich mich melden solle. Ich habe Sie 15 min nach unserem Telefonat dann zurückgerufen und gesagt, dass ich die Wohnung auf jeden Fall haben will, mich Montag morgen aber noch mal melde. Auf Grund der positiven Resonanz und der Aussage, dass vorerst ein Jahr ok sind und ich die Wohung haben kann, bin ich davon ausgegangen, diese auch zu bekommen, zumal sie sagten, dass sie verstehen, dass ich kurz Rücksprache halten muss. Am Sonntag habe ich Ihnen noch eine Mail geschrieben und heute morgen um 8:10 mit ihrer Kollegin gesprochen und gefragt, wann sie den Mietvertrag rausschicken, damit ich meinen Umzug planen kann. Dort habe ich erfahren ,dass es noch eine andere Interessentin gibt. Diese gab es aber sicher auch schon am Freitag als ich um 14:45, kurz vor Büroschluss, anrief. Hätten sie mir das gleich gesagt, hätte ich nicht andere Besichtigungen und eine andere Wohnung abgesagt, da ich ja davon ausging, diese sicher zu haben.
Ich wohne 300km entfernt und soll am 1.5. anfangen zu arbeiten und bin nun wieder obdachlos.
Fall kurzfristig doch noch eine andere Wohnung frei werden sollte, informieren Sie mich bitte, da es nun langsam knapp wird und ich ja andere Termine und Wohnungen abgesagt habe.
Sie erreich mich unter XYZ oder mobil ABC
Mit freundlichen Grüßen"
meine Güte, was ist nur alles in der vergangenen Woche passiert....eine zugesagte Wohnung, die 2 Tage später wieder abgesagt wird, eine erneute Wohnungssuche, ein erneutes Fingerwundtelefonieren sowie eine erneute Marathonfahrt von 06:30 bis 00:00 durch Lübeck und Mölln und Lübeck.
Und was man sich nciht alles für Löcher angucken muss und wie hoch die Mieten doch in kleinen Kurorten und großen Hansestädten sind und wieviele Leute nicht doch alles eine kleine Wohnung haben wollen... und, dass die Erkenntnis, dass es Vermieter gibt, die bei Vertragsabschluss vorm zum Einzug eine Woche später ein polizeiliches Führungszeugnis sehen wollen.
Nun bin ich wieder in Wartestellung und weiß wieder nicht so ganz, was ich tun soll, 3 Zimmern bzw Wohnungen erstmal von meiner Seite aus zusagen, damit ich evtl eine davon bekomme? und dann wieder, ganz böse, 2 absagen? nur eine zusagen und hoffen diese zu bekommen? doch was dann, wenn es doch nciht klappt? Und, was macht die große Unbekannte Jobcenter????
Donnerstag, 15. April 2010
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